Touch me!

Wir hantieren in der heutigen Zeit mit iPhone, iPad, Android-Tablet oder Smartphone herum und nutzen zum Bedienen dieser Geräte noch immer unsere Finger. Das hat den großen Nachteil, dass das Display der Touchscreens regelmäßig schmutzig ist und gesäubert werden muss. Während der eine die lästigen Fingerabdrücke vorsichtig mit Papier- oder Brillenputztüchern entfernt, reibt ein anderer das wertvolle Gerät verschämt über die Jeans. Beides muss aber nicht sein, wenn man nämlich einen Stift dafür benutzt. Keinen gewöhnlichen Stift, sondern einen, der extra dafür entwickelt wurde.

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Volkswagen up!load: Der Kleine ist ein ganz Großer!

Der up! – der kleinste neue Volkswagen – ist ein ganz Großer. Um diese These zu beweisen traten Mitarbeiter der Volkswagen Kommunikation zum inoffiziellen Weltrekord-Versuch an. Das Ergebnis: Im neuen up! finden nicht nur regulär vier Personen bequem Platz – wenn man es darauf anlegt, geht noch deutlich mehr: 15 Frauen und ein Mann zwängten sich in den Innenraum. Dann allerdings nicht mehr ganz so komfortabel. Zugegeben.

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Cabriolets

Oben offen – davon träumen viele

Wenn die ersten Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen, begegnet einem schon wieder so mancher Freak „oben offen“. Ein Cabrio, Wunschtraum viele Autofahrer. Da greift der Deutsche, dem man im Ausland eine besondere Beziehung zu Autos nachsagt, auch gerne mal etwas tiefer in die Tasche. Vor allem, wenn das mehr Sicherheit und Komfort bedeuten.

Eine Umfrage der CreditPlus Bank hat ergeben, dass 30 Prozent der befragten Autokäufer für Sicherheitsextras und alternative Antriebe, wie zum Beispiel in Hybrid- oder Elektroautos, einen höheren Kredit einplanen würden. Dass sie für elektronische Unterstützungen wie eine Einparkhilfe, einen Spurhalte-Assistenten, eine Start-Stopp-Automatik, einen Tempomaten, ein Verkehrsschild-Erkennungssystem oder einen Fernlicht-Assistenten einen höheren Kredit einplanen würden, gaben 36 Prozent der Befragten an. Immerhin 34 Prozent mögen es komfortabel: Für sie wäre eine Klimaanlage ein Argument für höhere Raten.

Grundsätzlich nehmen die Deutschen für ihr liebstes Kind, also für ein neues Auto, gern einen Kredit auf. Für fast zwei Drittel kommt der Kauf eines Pkws durch Ratenzahlungen infrage. Ob Sie in diesem Fall Ihrer Hausbank oder Ihrem Autohändler vertrauen, in Ihr Budget sollt  es passen, damit Sie auch wirklich Freude haben an „oben offen“.

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Der New Beetle

Gefühlt gab es den Käfer immer

 

Mit 22,5 Millionen verkauften Exemplaren (Käfer plus New Beetle) gehört er zu den drei erfolgreichsten Autos aller Zeiten! Eine Ikone mit dem bekanntesten automobilen Design der Welt. In der dritten Generation wurde der Zweitürer komplett neu konzipiert.

Er ist frecher, sportlicher und maskuliner als je zuvor. Fest steht: Wer ein Auto fahren will, das Emotionen zeigt, das Dynamik bietet, das – im Gegensatz zu den meisten anderen Lifestyle-Kompakten – viel Platz hat und die große Reise meistert, der wird künftig an einen Beetle denken. Einstiegspreis: 16.950 Euro! Das sind 1.750 Euro weniger als für den vergleichbar motorisierten Vorgänger.

Dabei kann der neue Beetle, den es alternativ zur Grundversion auch in den Ausstattungslinien „Design“ und „Sport“ gibt, alles besser: Er bietet mehr Raum, ein Plus an Komfort, eine perfekte Ergonomie und ein Interieur, das die üblichen Klassengrenzen mit seiner hochwertigen Anmutung weit hinter sich lässt. Einzigartig ist zudem das Design des Beetle. Denn die Optik ist einerseits eine Hommage an den Ur-Käfer, andererseits aber ein Statement der Gegenwart. Retro? War gestern! Der Beetle transferiert das visuelle Käfer-Konzept in die Neuzeit.

In dieses Bild passen die wegweisend effizienten und kraftvollen Motoren. Der Hightech-Benziner des Beetle 1.2 TSI – die Einstiegsversion mit agilen 77 kW/105 PS – ermöglicht 180 km/h, verbraucht aber nur 5,9 l/100 km. Ebenfalls zu haben die Topversion: der Beetle Sport 2.0 TSI mit 147 kW/200 PS, mit 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), 223 km/h Spitzengeschwindigkeit und 7,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km.

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Der Neue Kleine!

up! – Bei der Sicherheit ganz groß!

Das Gesamtpaket aus Insassenschutz, Kindersicherheit, Fußgängerschutz und die Ausstattung mit Sicherheitsassistenzsystemen im neuen up! wurde durch die europäische Verbraucherschutz Organisation Euro NCAP (European New Car Assesment Programme) bewertet und das Resultat ist erstklassig: Fünf Sterne für den neuen von Volkswagen. Darüber hinaus erhält er den Euro NCAP Advanced Award für seine innovative City-Notbremsfunktion. Damit steht der Kleine von Volkswagen in seinem direkten Wettbewerbsumfeld ganz vorne, denn fünf Sterne und den Advanced Award hat bisher kein Fahrzeug seiner Klasse. Der Volkswagen up! ist somit auch in puncto Sicherheit „Best in class" – großartig!

Beim Insassenschutz erzielte er in allen Sitzpositionen und unabhängig von der Größe des Fahrers und Beifahrers Top Ergebnisse. Hierbei gingen die Resultate von Frontal- und Seitenaufpralltests, einem Pfahltest sowie einem sogenannten Whiplashtest – bei dem die Belastung der Halswirbelsäule beim Heckcrash ermittelt wird – in die Bewertung ein. Doch nicht nur die Großen dürfen sich sicher fühlen: Beim Kinderschutztest mit Dummies im Alter von 18 Monaten und 3 Jahren wurde ein hervorragender Schutz attestiert.

Auch in dem Bereich der Sicherheitsausstattung überzeugte der up! mit sehr guten Ergebnissen. Hier bewertete Euro NCAP besonders positiv die serienmäßigen Anschnallerinnerungen auf allen Sitzplätzen und den Standardeinsatz einer Fahrdynamikregelung (ESP).

Zunehmend bewertet Euro NCAP auch die aktiven Sicherheitsausstattungen an Bord eines Fahrzeugs. Das hat dazu geführt, dass der up! neben seinen fünf Sternen auch den Advanced Award für seine City-Notbremsfunktion erhielt.

www.gerstemaier.com

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Endlich Skiurlaub

Länderregelungen zur Winterreifenpflicht beachten

Es gibt Menschen, die freuen sich schon seit dem Sommer darauf, dass das Thermometer endlich unter null Grad fällt und die Landschaft unter einer Schneedecke versinkt: Wintersportler kann nichts mehr in den warmen vier Wänden halten, wenn draußen die weiße Pracht lockt. Wer nicht das Glück hat, in den Alpen oder einem der höheren Mittelgebirge zu wohnen, der nutzt lange Wochenenden und Ferienzeiten, um mit den Skiern in der Dachbox in bergige Gefilde aufzubrechen. Dass Winterreifen dann zur Grundausstattung des Fahrzeugs gehören, sollte eigentlich selbstverständlich sein – doch nicht in allen Ländern herrscht generell Winterreifenpflicht.

Auch bei unklaren Regelungen gilt: Nur Winterreifen sind eine sichere Wahl

„In Deutschland gibt es nur eine situative Winterreifenpflicht“, weiß etwa der Reifenexperte Dr. Burkhard Wies von Continental. „Das bedeutet, dass man ein Auto mit Sommerbereifung bei winterlichen Straßenverhältnissen stehen lassen muss, wenn man kein Bußgeld riskieren will.“ Eine ähnliche Gesetzeslage gibt es erstaunlicherweise in den schneereichen Alpenländern Österreich und Schweiz. Wer „ohne“ unterwegs ist, riskiert in Österreich allerdings bis zu 5.000 Euro Geldbuße, wenn er aufgrund fehlender Winterbereifung andere gefährdet. Generelle Winterreifenpflicht herrscht in Skandinavien, in Tschechien, der Slowakei und Slowenien sowie in einigen Balkanländern. Italien und Frankreich schreiben wintertaugliche Reifen auf bestimmten Strecken oder in bestimmten Regionen vor.

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Doppelte Sicherheit

Regelmäßig stellen die Kfz-Werkstätten beim Winter-Check an den untersuchten Pkw viele Mängel fest. Neben einer funktionierenden Beleuchtung sind in der dunklen Jahreszeit und bei schlechtem Wetter im Herbst und Winter auch Scheibenwischer wichtig, die ihre Aufgabe optimal erfüllen.

Text: djd / Foto(s): djd, Hersteller

Neues auf dem Foto-Markt

Lichtfeldkamera stellt Fototechnik auf den Kopf

 

Der Traum eines jeden Fotografen: die Fokussierung des Bildes, wenn die Aufnahme längst im Kasten ist. Die Kamera von Lytro macht es möglich. Sie sieht unscheinbar aus und erinnert kaum an eine konventionelle Digitalkamera. Doch die Lichtfeld-Technik im Inneren ist revolutionär.

Im Inneren der Lytro-Kamera steckt ein 8fach-Objektiv mit einer durchgehenden Anfangsblendenöffnung von f/2,0, das auch beim Zoomen nicht aus dem Gehäuse heraus fährt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein rechteckiger Touchscreen eingebaut, über das die meisten Kamerafunktionen mit dem Finger gesteuert werden. Wer will, kann auch die Fotos darauf betrachten.

Lichtfeldkameras nehmen nicht nur die Farbe und die Intensität des einfallenden Lichtes sondern auch dessen Ursprungsrichtung auf. Möglich macht das ein winziges Linsenraster. Es sitzt, ähnlich eines Insekten-Facettenauges, direkt vor dem Sensor. Die Kamera-Elektronik gewinnt daraus ein Bild mit einem sehr weiten Schärfetiefenbereich, der schichtartig ausgewählt werden kann. So kann der gewünschte Schärfepunkt später gewählt werden.

Die entstehende Datei kann auf den Rechner per USB übertragen und zum Onlinebilderdienst von Lytro herauf geladen werden. Um sie zu betrachten, wird ein spezieller Flashplayer eingeblendet. Auf Geräten wie dem iPad wird der Player mit HTML5 realisiert.

Der Anwender kann mit der Maus auf dem Bild den gewünschten Fokuspunkt setzen. Schon nach wenigen Sekunden stellt die Abspielsoftware auf den entsprechenden Bereich scharf. Ein Doppelklick vergrößert den Bildausschnitt.

Bei der Vorstellung der Kamera, die gerade einmal 41 x 41 x 112 mm groß ist, gab Lytro die Auflösung nicht Preis, nannte sie jedoch HD-tauglich. Das würde selbst bei Full-HD im besten Fall nur eine Kantenlänge von 1.080 Pixeln andeuten, denn die Fotos aus der Kamera sind quadratisch.

Unter dem Weihnachtsbaum werden Sie die Lichtfeldkamera noch nicht finden, denn sie soll erst 2012 auf den internationalen Markt kommen. Ganz im Gegensatz zu „normalen“ Digitalkameras ist sie mit einem fest integrierten Akku sowie internem Flashspeicher ausgerüstet. Lytro will sie mit 8 und 16 GByte Speicherplatz anbieten, der nach Angaben des Herstellers genügend Platz für 350 beziehungsweise 750 Bilder bietet. Das kleinere Modell wird 399 US-Dollar kosten, das mit 16 GByte Flashspeicher wird für 499 US-Dollar angeboten. Vorbestellungen werden derzeit nur aus den USA angenommen.

Text: Redaktion / Foto(s): Lytro

Die Welt wird schneller

liveMAGAZIN 2011 Technik
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Happy Birthday – 30 Jahre PC

1981 stellte IBM den Personal Computer vor. Wie kaum etwas anderes veränderte er unsere Welt. Anfang der 1980er-Jahre brachten immer mehr Firmen (unter anderem Commodore, Texas Instruments, Apple) Computer für den Heimgebrauch heraus. IBM lief die Zeit davon: Seit Jahren gab es Schreibtisch-Computer, die Ingenieure von „Big Blue“ konnten dem aber nichts entgegensetzen.

Der Erfolg der Konkurrenz machte IBM zusätzlich nervös. So reifte der Entschluss, einen eigenen Kompaktrechner für den Massenmarkt zu produzieren. Alle Versuche scheiterten jedoch daran, dass das Ergebnis stets zu teuer war. Also holte man sich Unterstützung. In einem Labor in Boca Raton hatten sie die Aufgabe einen Computer zu bauen, der nur aus Teilen bestehen durfte, die es auch im Bastelmarkt um die Ecke gab. Die Entwicklung sollte schnell gehen, das Endprodukt billig sein.

Schon wenig später, am 12. August 1981, erblickte in New York der IBM-PC das Licht der Welt. Was damals nicht einmal die Chefetage von IBM ahnen konnte: Eines der mächtigsten Werkzeuge der Menschheit war geschaffen. Nach genau 30 Jahren ist ein Leben ohne den Personal Computer nicht vorstellbar, nichts würde funktionieren. Satelliten werden von ihnen ebenso gesteuert wie Züge. Mit ihnen kaufen wir Tickets und drucken Geburtstagseinladungen. Das Internet wäre nicht das Internet und die Globalisierung schlicht unmöglich gewesen.

Das erste Modell 5150 des IBM-PC war zwar günstig, lag aber technisch deutlich hinter der Konkurrenz. Sein Erfolgsgeheimnis war: Es gab keine Geheimnisse. Der PC eignete sich für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Telespiele. Das Betriebssystem für den PC lieferte übrigens die Firma eines gewissen Bill Gates. Name: Microsoft. „Es ist der Computer für jeden, der schon immer einen persönlichen Rechner im Büro, auf dem Campus einer Universität oder zu Hause haben wollte“, pries IBM-Vizepräsident C. B. Rogers das Modell in einer Presseerklärung an. Was den IBM-PC damals zum Verkaufsschlager machte, war mutmaßlich vor allem der Name des Unternehmens, der auch Geschäftsleuten und Durchschnittsbürgern ein Begriff war. Der 5150 setzte im technischen Aufbau die Standards, an denen sich bis heute alle PCs orientieren. Das Zusammenspiel von zentralen Rechner-Komponenten und Microsofts Betriebssystem „MS-DOS“ wurde zu einer Art Industriestandard. Die Folge waren Computer vom Fließband, deren Preise immer niedriger wurden. Gleichzeitig gingen aber auch die Margen in den Keller und der Wettbewerb wurde intensiver. Sehr bald verkaufte die Konkurrenz weit mehr IBM-PC als der Originalhersteller.

Zum Erfolg des PCs trugen in den Folgejahren vor allem die Nachahmer bei, die den nach dem Baukastenprinzip konstruierten 5150 kopierten. Microsoft kam dabei die Schlüsselrolle zu: Bill Gates hatte die Lizenz für sein Betriebssystem behalten und belieferte damit legal auch jene, die mit den gleichen Bauteilen wie IBM eigene Heim-Computer zusammenschraubten. IBM verlor den Kampf um Marktanteile – und die Konkurrenz hatte in Sachen PC am Ende den längeren Atem. Bill Gates wurde derweil zum Milliardär.

1985 führten Milliardenverluste, Fehlentscheidungen und Missmanagement IBM an den Rand des Abgrundes. Sogar der Konkurs schien unausweichlich. Um ein Haar hätte IBM also seinen 100. Geburtstag im Juni nicht mehr erlebt und wäre ausgerechnet über sein erfolgreichstes Produkt gestolpert. Dabei bereitete IBM die PC-Ära vor und sorgte dafür, dass einige Firmen zu den größten Konzernen der Welt aufsteigen konnten. Zahllose Tech-Enthusiasten und Geschäftsleute wurden zu Multimilliardären. Bill Gates ist nur einer von ihnen. Intel, heute weltgrößter Chiphersteller, war vor dem IBM-PC 5150 eine winzige und unbekannte Firma. Michael Dell konnte buchstäblich aus seiner texanischen Garage heraus einen globalen Konzern machen.

Die Welt wurde immer schneller, der PC als Grundkonzept blieb unverändert. Noch heute sind die allermeisten Computer (mittlerweile auch jene von Apple) nach demselben Prinzip des Ur-IBM-PC aufgebaut. Freilich hat sich die Rechenleistung in den letzten Jahren um den Faktor 1000 erhöht, aus MS-DOS wurde Windows und auch Linux.

Die Zeit könnte jedoch auch den Personal Computer überholen. Heute sprechen viele schon von der Post-PC-Ära – eine Zeit also, wo Handy oder Tablet die meisten Funktionen im privaten oder geschäftlichen Alltag übernehmen. Vielleicht werden wir in ein paar Jahren mit Wehmut zurückblicken, als es noch möglich war, sich selbst einen Rechner zusammenzubauen.