Einladende Vorgärten

Für ambitionierte Hobbygärtner und professionelle Gartengestalter gibt dieses Buch einen wichtigen Überblick über individuelle Umsetzungsmöglichkeiten, Problemlösungen, Gestaltungstipps, Pflanzhinweise und Möblierungsideen. Die Autorin Andrea Christmann, selbst Gartenarchitektin, stellt die besten Pflanzen vor, die aus einem Grundstück vor dem Haus erst einen einladenden Vorgarten machen. Mit ca. 250 Farbabbildungen. Gebundenes Buch, 136 Seiten ISBN: 978-3-421-03824-1 | Preis: 29,99 Euro | Verlag: DVA Architektur

Mobile Trennsysteme ...

Stauraum kann man nie genug haben. In der Realität ist jedoch oft das Gegenteil der Fall. Für das, was man hat, reicht der Platz nicht aus. Man behilft sich, ist aber eigentlich nicht wirklich glücklich. Mobile Trennsysteme bieten hierfür überzeugende Lösungen.

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Üppig grün oder schlicht steinig

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Die Vorgarten-Vielfalt

Vorgärten sind der Übergang vom eigenen zum gemeinschaftlichen Lebensraum und damit das Aushängeschild der Bewohner. Als Rahmen des Hauses bestimmen sie maßgeblich, welche Atmosphäre es umgibt und was es ausstrahlt.

Der erste Eindruck ist entscheidend! Diese Lebensweisheit kann man auch auf den Vorgarten übertragen. Daher lohnt es sich, das Entree gut zu planen. Wie man seinen Vorgarten sinnvoll pflanzen und anlegen kann, hier ein paar Tipps.

Aufgaben & Ziele

Da der Vorgarten als Repräsentationsfläche gilt, wird auf seine Gestaltung meist großen Wert gelegt. Die Gestaltungsfreiheit findet aber ihre Grenzen in öffentlichen Vorschriften. Der Abstand zwischen Gebäude und Straße und damit die Größe des Vorgartens können in Deutschland im Bebauungsplan festgelegt sein. Kommunale Verordnungen zur öffentlichen Sicherheit und Einheitlichkeit des Straßenbildes können die konkrete Vorgartengestaltung beeinflussen. Der Vorgarten erfüllt viele wichtige Funktionen: Er signalisiert den Beginn des privaten Raums, schafft Abstand zur Straße, dient als Arbeitsfläche für kleine Reparaturen und Abstellfläche für Abfalltonnen und Fahrräder, als Kinderspielplatz, Treffpunkt und Durchgangsweg zwischen Haus und Garage oder dem Garten hinter dem Haus. Erst ein individuell gestalteter Vorgarten gibt dem Haus ein Gesicht und macht es wiedererkennbar. Wenn Sie planen, sollten Sie neben der Charakterisierung Ihres Hauses durch den Vorgarten auch die Eigenschaften der vorbeiführenden Straße mit einbeziehen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Abgrenzung des Vorgartens zur Straße hin – offen oder abgegrenzt. Überlegt werden muss, ob ein Sichtschutz entstehen soll, oder ob der Vorgarten frei und großzügig bleibt. Denkbar ist neben Zaunanlagen auch ein lebender grüner Zaun. Egal ob Romantiker, Familienmensch, Kunstliebhaber oder Purist – besonders freundlich und einladend wirkt ein Vorgarten, der den Namen Garten auch verdient. Romantisch: Dies ist der klassische Rosengarten mit Lavendel, Katzenminze, Salbei, Buchsbaumkugeln, Ziergräsern. Eine Rose klettert zum Beispiel über einen Bogen am Eingang und entlang von Spalieren, die den Weg zum Hauseingang säumen, in den Beeten blüht es munter. Der echte Liebhaber sucht die Pflanzen nach Farben, Blütezeiten, Größe und Duft aus. Familiengerecht: In den meisten Neubaugebieten ist der Garten vor der Tür oft der einzige Bereich, wo ein dekoratives Beet angelegt werden kann. Stauden, Zwiebeln und Gehölze kommen vorne zum Einsatz. Dort gibt es kleine, gepflasterte Flächen und Beete oder Schalen mit Saisonbepflanzung. Bei Familien mit Kindern ist der Vorgarten zusätzlich erweiterter Wohnraum vor der Tür. Hier werden neben Fahrrädern Spielzeuge, Gummistiefel und Inliner abgestellt. Eine Bank dient dem Plausch mit den Nachbarn. Kunstvoll: Neben den Pflanzen hat auch die Kunst im Vorgarten ihren Raum. Ausgesuchte Stücke aus Holz, Eisen oder Stein finden hier ihren Platz. Ist die Blüte vorbei und die kalte Jahreszeit bricht an, sind es die Kunstwerke, die zusammen mit einigen Gräsern dem Vorgarten die individuelle Note geben. Puristisch: Zu moderner Architektur passt gut ein schlichter aber edler Vorgarten. Formenelemente der Gebäudearchitektur, Stein- und Kiesflächen, kleinwüchsige Koniferen und in Form geschnittene Buchsbäume erweitern den Baustil bis zum Vorgarten.

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Größe & Lage

Bekanntlich kommt es ja nicht auf die Größe an, aber je kleiner die Fläche, desto mehr Geschick ist gefragt. Kleine Vorgärten stellen oft ein gestalterisches Problem dar. Einerseits soll das Haus von der Straße aus erkennbar sein, jedoch will in einem Vorgarten ohne Privatsphäre niemand seine Freizeit verbringen. Das zweite Problem ist die zunehmende Motorisierung und der gleichzeitige Mangel an Parkflächen. Weitere Punkte, die man unbedingt beachten sollte, sind die Platzierung der Mülltonnenstandplätze, eine ausreichende Beleuchtung, die Aufstellung von Klingel- und Briefkastenanlagen und nicht zuletzt eine ansprechende und gepflegte Bepflanzung. Dabei setzt man eher auf edle Einzelstücke denn auf Masse. Mit wenigen Mitteln viel zu erreichen, ist auch für Experten eine reizvolle Herausforderung. Ein kleiner Baum oder ein großer Strauch können ein tolles Gerüst bilden. Für den Einzelstand besonders geeignet sind winterblühende Gehölze, die in der kalten Jahreszeit alle Blicke auf sich ziehen. Ein wunderschön geformter Strauch wie die Korkenzieherhasel, die auch in Kübeln gepflanzt werden kann, kommt mit ihrer eigenwilligen Erscheinung gut als Einzelpflanze zur Geltung. Vor allem im Winter setzt sie mit ihren gedrehten Ästen und Zweigen ungewöhnliche Akzente. Oder eine edle Hochstammrose mit betörendem Duft impliziert ein ganzes Rosenbeet vor der Tür. Neben der Größe ist auch die Lage des Vorgartens ein wichtiges Pflanzkriterium. Die meisten Vorgärten liegen auf der Nord-, Ost- oder Westseite, das heißt im Schatten oder Halbschatten. Lichtschattig, wintermild, spätfrostgefährdet - mit der richtigen Pflanze am richtigen Ort können auch im Vorgarten grüne Träume verwirklicht werden. Selbst ein schattiger Vorgarten kann bei geschickter Planung und guter Pflanzenauswahl einen ganz besonderen Zauber ausstrahlen.

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Licht & Atmosphäre

Bisher wird der Beleuchtung im Garten leider zu wenig Bedeutung geschenkt. Doch Licht kann auf sehr vielfältige Weise Wege und Plätze beleuchten, Gartenräume erhellen, optische Effekte zaubern, Stimmungen erzeugen und Details hervorheben. Bester Ansprechpartner bei der Beleuchtung des Vorgartens ist der Landschaftsgärtner. Zwar lässt sich eine Beleuchtung auch nachträglich installieren, aber oberflächennah verlegte Leitungen können eine Gefahrenquelle bei Pflanz- und Pflegearbeiten sein und sehen nicht gut aus. Gemeinsam mit dem Fachmann kann man überlegen, wie die Flächen aufgeteilt werden und welche Bereiche nach sicherheitstechnischen oder ästhetischen Kriterien beleuchtet werden sollen. Erleuchtete Eingangsbereiche und Wege heißen erwünschte Besucher willkommen und ersparen den Bewohnern das lange Suchen nach dem Hausschlüssel. Mit einer raffiniert geplanten Beleuchtung lassen sich erstaunliche Effekte erzielen. Eine gelungene Beleuchtung lebt auch vom spannungsvollen Wechsel zwischen Licht und Dunkel. Ein Vorgarten, der zu jeder Tages- und Nachtzeit benutzbar ist und Aufenthaltsqualität bietet, ist zeitgemäß. Beleuchtete Elemente machen selbst dann den Vorgarten zu einem Blickfang, wenn die Außentemperaturen im Freien nur ein schnelles Durchhuschen zulassen.

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Text: Dagmar Lauer/Fotos: 123RF

Stilvolle Wandgestaltung

Zierleisten, Rosetten und Reliefs

liveMAGAZIN Nov-Dez 2011 | Das umfangreiche Angebot und die leichte Handhabung von Zierelementen aus umweltfreundlichen und leicht zu verarbeitendem Material ermöglichen individuelle, phantasie- und stilvolle, klassische oder abstrakte Formgebungen. Für den Einsatz von Zierprofilen gibt es aber nicht nur dekorative, sondern auch zweckmäßige Gründe. Beispielsweise können Sie optische Raumkorrekturen durchführen – hohe Räume wirken niedriger, ungünstige Proportionen werden ausgeglichen. Ebenso verdecken sie unsaubere Tapetenabschlüsse, nachträglich verlegte Kabel, indirekte Beleuchtung oder nüchterne Vorhangschienen.

Bezugsquellen & Adressen: Jab Josef Anstoetz KG: www.jab.de | Orac Decor: www.oracdecor.com

Stufe für Stufe – Treppen

Formen und Materialien – Geländer und Handläufe

Wo soll die Treppe hin? Wie soll sie verlaufen? Wie soll sie ausgestattet sein? Was für Materialien kommen in Frage? Hier ein paar Antworten zu Ihren Treppenfragen.

liveMAGAZIN Nov-Dez 2011 | Bei Neubau, Ausbau und Sanierung von Häusern und Wohnungen, stellt sich immer auch die Frage nach dem richtigen Treppenbau. Denn selbst beim barrierefreien Hausbau sind Treppen nicht immer zu vermeiden. Der moderne Treppenbau hat eine große Anzahl verschiedener Treppenformen gefunden, die beim Innenausbau Verwendung finden. Bei der Bemessung und Gestaltung ist sowohl der funktionale als auch der gestalterische Aspekt von großer Bedeutung. Beim Treppenbau werden zwei grundsätzliche Treppenformen unterschieden, nämlich die offene und die geschlossene Treppe. Eine weitere Grundfrage ist, ob die Treppe rechts- oder linksgewendelt sein soll. Der Treppenbau erfolgt hauptsächlich in drei Grundformen, nämlich gerade Treppen, 1/4- und 1/2-gewendelte Treppen. Daneben gibt es eine Vielzahl an Formen und Ausführungen, wie S-Treppen oder viereckig geformte Treppen. Alle Treppenformen können mit unterschiedlichen Podesten ausgestattet werden. Auch die so genannte Kopfhöhe beeinflusst die Treppenform. Die Kopfhöhe bezeichnet die Linie zwischen Treppenstufe und Treppenöffnung an der Decke, an der die Deckenöffnung für die aufgehende Treppe beginnt. Diese Kopfhöhe muss nach den baurechtlichen Vorschriften mindestens 2,00 m betragen. Von den Konstruktionsmerkmalen betrachtet gibt es für den Hausbau sehr verschiedene Treppentypen, wie z.B. Balkentreppen, Wangentreppen, Tragbolzentreppen, Laufplattentreppen, Kragtreppen, Elementtreppen, Blockstufentreppen und Harfentreppen. So vielfältig die Treppenformen sein können, so vielfältig ist auch das Material.

Materialien

Nach der Form und Konstruktion der Treppe schließt sich die Auswahl des Treppenbelags an. Man redet vom kühlen Stahl, vom warmen Holz, vom eleganten Glas oder vom festen Beton, und bestätigt damit jedem Material eine nahezu persönliche Ausstrahlung. Tatsächlich ist die Wahl des Werkstoffes ein entscheidender Faktor für die Wirkung eines Bauteils im Wohnumfeld. Mit der Entscheidung für ein bestimmtes Material legt man sich sowohl in gestalterischer als auch in qualitativer Hinsicht fest. Gerade private Bauherren wollen sich in der Materialwahl nicht einschränken lassen. Denn jedes Material hat seine ganz spezifischen Vorteile und seinen eigenen Charme. Es gibt gute Gründe für Holztreppen, Betontreppen, Edelstahltreppen, Marmortreppen, Granittreppen und sogar Glastreppen. Holz: Fest, dauerhaft und nachwachsend. Einer der ältesten Baustoffe der Geschichte ist auch heute im Bereich des Wohnens sehr begehrt. Denn es gibt nichts, was vielseitiger und gleichzeitig ökologischer wäre. Das Angebot ist groß – vom preiswerten Weichholz über Hartholz bis zum mehrschichtig verleimten Holzwerkstoff. Als Massivholztreppe sind harte Holzarten wie Buche und Eiche besonders begehrt. Einfachere Ausführungen gibt es in Kiefernholz. Beim besonders exquisiten Hausbau werden als Treppenbelag auch Edelhölzer wie Kirschbaum oder Teakholz verwendet. Stein: Natur- und Kunststein sind aus dem öffentlichen Bau nicht wegzudenken, die harte Oberfläche und die Unbrennbarkeit sprechen dafür. Stein ist sehr druckfest, jedoch nur bedingt biege- und zugfest. Beachten sollte man auch, dass Stein eine sehr unterschiedliche Härte und Abriebfestigkeit haben kann. Man unterscheidet zwischen den reinen Natursteintreppen und den Naturwerksteintreppen. Die reinen Natursteintreppen werden hauptsächlich aus Marmor und Granit hergestellt. In geringem Umfang verwendet man beim Treppenbau auch Sandstein und Schiefer als Treppenbelag. Glas: Klare Transparenz und die Verbindung von drinnen und draußen zeichnet Glas in der Architektur aus. Auch für die Treppe gibt es inzwischen von ansprechenden Glasfüllungen, Ganzglasscheiben bis hin zu Glasstufen spektakuläre Konstruktionen. Doch Achtung eine Treppe mit Glasstufen ist nur unter bestimmten Voraussetzungen genehmigungsfähig. Glas ist im Gegensatz zu Kunststoffen erheblich kratzfester. Beton: Betontreppen finden sich hauptsächlich in Hausfluren und öffentlichen Gebäuden, scheint es. Sie sind preiswert, kaum brennbar, stabil, pflegeleicht und schnell gefertigt. Optisch waren sie lange Zeit Stiefkinder, insbesondere im Bereich der Privathäuser. Inszeniert mit anderen Werkstoffen wie warmem Holz oder elegantem Stahl ist eine Betontreppe ein astethisches Statement. Metall: Metalle sind die Allrounder unter den Treppenmaterialien, da sie innen und außen und in allen Facetten von zweckmäßig bis elegant erscheinen können. Ihre Zeiten als reine Industrietreppen sind jedenfalls vorbei. Sie sind häufig günstig in der Anschaffung, langlebig und unempfindlich. Ob nun puristisch wie verzinkter Stahl, elegant wie Edelstahl oder modern in Alu- oder Lochblechoptik - Metalltreppen haben viele Gesichter. Das etwas lautere Geräusch durchs Begehen sollte man vorab einkalkulieren.

Geländer & Handläufe

Das Treppengeländer setzt sich aus drei Hauptteilen zusammen: dem eigentlichen Geländer, der Geländerfüllung und dem Handlauf. Ziel einer guten Konstruktion von Treppe und Geländer ist es, durch die optische Darstellung des Geländers und dabei insbesondere des Handlaufs, dem Benutzer der Treppe ein sicheres Gefühl zu vermitteln. Beim Hausbau gehört zu jeder Treppenkonstruktion eine Form von Geländer. Man unterscheidet beim Treppenbau die steigenden Geländer, die mit den Treppenstufen nach oben führen und Brüstungsgeländer, die dafür sorgen, dass die Treppenöffnung im oberen Stockwerk, der Deckenausschnitt, gesichert ist. Ein Geländer hat Pfosten, einen Handlauf und eine Füllung aus Stäben, Glas oder anderen Materialien. Um der Konstruktion des Geländers Stabilität zu verleihen werden beim Treppenbau auch verschiedentlich Pfosten verwendet, die komplett in die Treppenkonstruktion integriert sind. Die gesetzlichen Vorschriften für den Treppenbau sehen eine einheitliche Höhe des Geländers von 0,90 m, senkrecht über der Stufenvorderkante vor. Bei Treppenkonstruktionen mit mehr als 12 m Höhenunterschied muss die Geländerhöhe mindestens 1,10 m betragen. Wichtigster Teil des Treppengeländers ist der Handlauf. Ob, wo und wie viele Handläufe an einer Treppe gesetzlich vorgeschrieben sind, hängt von der Anzahl der Treppenstufen, der Treppenbreite und dem Verwendungszweck des jeweiligen Bauwerks ab. In den Landesbauordnungen stehen die entsprechenden Regeln. Als Handlauf wird der obere Abschluss des Geländers bezeichnet. Häufig wird aber auch zusätzlich ein Handlauf seitlich an der Treppenhauswand angebracht. Das Material des Handlaufs sollte in Form und Beschaffenheit so ausgerüstet sein, dass er im Gefahrenfall greifbar ist und als Stütze dienen kann. Der Gesetzgeber schreibt einen festen Handlauf vor, möglichst rund mit einem Durchmesser von 20-45 mm. Ein runder Handlauf bietet die beste Grifffähigkeit. Dieser kann auch von Personen mit wenig Kraft und eingeschränkter Greiffähigkeit umfasst werden. Der Handlauf sollte durchlaufend sein und möglichst über die erste und letzte Treppenstufe geführt werden.

Herstellernachweis/Adressen: HGM Holztreppen: www.hgm.de | Kenngott-Treppen Holz Metall Stein: www.kenngott.de | Grauthoff Türengruppe: www.grauthoff.com

Der neue Trend: Holz

Geradlinig, natürlich, nachhaltig

Holz ist en vogue! Kein Wunder, denn das Angebot an verschiedenen Hölzern ist heute besonders groß. Doch im Wesentlichen bestimmen Eiche, Ahorn, Teak und Nussbaum den aktuellen Wohntrend. Diese Hölzer treten zunehmend massiv auf, geradlinig und unaufdringlich – ein Comeback der Handwerkskunst und des bewussten Umgangs mit Ressourcen. Nachhaltigkeit trifft dabei auf bedingungslose Moderne. Gerade bei Möbeln aus Holz entwickelt sich der Umweltgedanke zum Leitmotiv. Neben dieser ökologischen Überzeugung steht ein sinnerfülltes Design, dass Form, Material, Haptik und Funktionalität in Einklang bringt. Das Ergebnis: funktional langlebige und ästhetisch charaktervolle Produkte, die jahrzehntelange Freude bereiten. Hier unsere Auswahl vom eleganten Edelholz mit durchdachtem Handling bis hin zum handgefertigten Einzelstück aus klassischer Eiche.

Bezugsquellen/Adressen: Grüne Erde: www.grueneerde.com, Heine: www.heine.de, Holzklotz Wohndesign: www.holzklotz-wohndesign.de, Mirabeau: www.mirabeau-versand.de

Fußbodenheizung richtig aufbauen

Gut geplanter Untergrund sorgt für schnelle, verlustarme Wärmeabgabe

Im Neubau, aber auch bei gründlichen Altbaumodernisierungen, ist die Fußbodenheizung heute die beliebteste Technik zur Wärmeverteilung. Für die Flächenheizung im Boden gibt es eine ganze Reihe guter Gründe. Sie wird als Niedertemperaturheizung mit Wassertemperaturen von um die 30 Grad betrieben, was besonders bei einer Wärmepumpe zu einem sparsamen Betrieb führt. Zugleich spendet die Flächenheizung angenehme Strahlungswärme und vermeidet die unangenehme Luftzirkulation, die normale Radiatoren-Heizkörper mit höheren Heiztemperaturen in Gang setzen. Nicht zuletzt eröffnet die Fußbodenheizung Freiräume bei der innenarchitektonischen Gestaltung, da sie den Verzicht auf störende Heizkörper, beispielsweise vor bodentiefen Verglasungen im Wohnzimmer, möglich macht.

Schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen erwünscht

Einziger Nachteil der Flächenbeheizung: Gewünschte Temperaturänderungen im Raum benötigen relativ viel Zeit, da diese Technik träge und damit langsam reagiert. Wie langsam Änderungen der Heiztemperatur in den Raum gelangen, hängt nicht zuletzt vom Bodenaufbau ab. Bewährt haben sich Fließ-Estriche wie etwa Cemflow Zementfließestrich von Heidelberger Beton. CemFlow wird nach der Verlegung des Heizsystems auf dem vorbereiteten Boden in fließfähiger Konsistenz eingebaut und umschließt daher die Rohre vollständig und ohne wärmedämmende Lufteinschlüsse. Zugleich hat der Baustoff eine vergleichsweise gute Wärmeleitfähigkeit. So gelangt die Heizwärme aus dem Heizungswasser spürbar schneller aus den Rohren an die Bodenoberfläche und damit in den Raum.

Bodenbelag richtig wählen

Als Bodenabschluss zu bevorzugen sind ebenfalls Werkstoffe, die nicht unnötig dämmend wirken. Ideal sind beispielsweise Fliesen oder dünne Natursteinplatten. Holzböden oder Teppiche leiten die Wärme nicht ganz so gut und müssen zudem für die Verlegung auf der Fußbodenheizung freigegeben sein.

Text/Foto: djd/HeidelbergerCement