Frühling in Sicht Grün macht Sie munter

Es ist schon ein Phänomen: Da erwacht die Natur langsam zu neuem Leben, und man selbst hängt schlapp auf der Couch. Was läuft da falsch? Bis heute haben Mediziner keine eindeutige Erklärung, warum die Frühjahrsmüdigkeit fast jeden Zweiten packt.

Dr. Petra Bracht | Intervallfasten | Für ein langes Leben – schlank und gesund

Gesunde Ernährungsweise und alltagstaugliche Diät in einem: Nehmen Sie ab ohne Jojo-Effekt und bleiben Sie gesund. Sie benötigen keine Vorbereitungszeit, keine Einläufe und können jederzeit und überall damit starten. Das Prinzip: Sie essen während 8 Stunden zwei- bis dreimal und fasten dann 16 Stunden. Das Resultat: Kein Hungergefühl, kein Völlegefühl, dafür Kraft und Klarheit in Körper und Geist! Nebenbei purzeln überschüssige Kilos wie von selbst, das Immunsystem wird gestärkt und verschiedenste Krankheiten sowie Beschwerden werden gelindert. Das Besondere an der Dr. Bracht Methode: Die Kombination aus einer vollwertigen, pflanzlichen Ernährung und dem eigens entwickelten Bewegungsprogramm von Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht macht Intervallfasten so effektiv. Dank des konkreten 14-Tage-Programms mit Rezepten und speziellen Übungen gelingt der Einstieg kinderleicht. Werden Sie dank Essenspausen regenerationsfähiger, schlank und gesund – ohne dabei zu hungern! GU | ISBN: 978-3-8338-6540-4 | 14,99 Euro

Es ist schon ein Phänomen: Da erwacht die Natur langsam zu neuem Leben, und man selbst hängt schlapp auf der Couch. Was läuft da falsch? Bis heute haben Mediziner keine eindeutige Erklärung, warum die Frühjahrsmüdigkeit fast jeden Zweiten packt.

So wecken Sie Körper und Seele

Eines scheint jedoch sicher: Eine Krankheit ist das Frühjahrstief nicht. Man spricht eher von einer Befindlichkeitsstörung. Und das ist doch eine gute Nachricht. Vermutet wird, dass vor allem die hormonelle Umstellung unseres Schlaf-Wach-Rhythmus zu den Ursachen gehört. Außerdem legen Untersuchungen nahe, dass Frauen und Menschen mit Kreislaufproblemen eher betroffen sind. Oft dauern die Beschwerden nur wenige Tage und lassen sich mit einfachen Hausmitteln gut in den Griff bekommen.

Raus ans Licht: In den dunklen Wintermonaten ist der Spiegel des Schlafhormons Melatonin im Blut höher als im Sommer. Tageslicht erhöht die Produktion von Serotonin, unseres „Hallo-wach-Hormons“. Deshalb ist es sinnvoll, sich möglichst viel im Freien aufzuhalten, wenn die Müdigkeit nicht nachlassen will.

Gefäßtraining: Steigende Temperaturen beeinflussen unser Herz-Kreislauf-System. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt. Wer sensibel ist, kann mit Schwindel und Abgeschlagenheit reagieren. Regelmäßige Saunagänge oder kalte Güsse können helfen. Der Körper lernt dadurch, rascher auf Temperaturveränderungen zu reagieren. Außerdem weckt eine kühle Dusche am Morgen die Lebensgeister.

Kurze Pausen: Ein langer Mittagsschlaf bringt Unruhe in den Tag-Nacht-Rhythmus. Besser ist eine kurze Auszeit von zehn bis maximal 30 Minuten. Das genügt, um zu regenerieren, zu entspannen und neue Kraft zu tanken.

Man muss nicht zum Leistungssportler werden, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben, aber Bewegung ist sicher das einfachste Mittel, um in die Gänge zu kommen. Fahrstuhl statt Treppe, ein strammer Marsch in der Mittagspause, ein Nachmittag im Wald – selbst ein paar Kniebeugen am offenen (Büro-)Fenster bringen den Kreislauf auf Trab und vertreiben die Müdigkeit.

Textquelle: djd Bild: pixabay.com

Entspanntes Hautgefühl

Heizungsluft und dicke Pullover haben unserer Haut zugesetzt. Sie wird zunehmend trockener und juckt. Dieser Juckreiz kann, wenn er nicht behandelt wird, sogar chronisch werden. Die richtige Pflege ist jetzt besonders wichtig, denn wer einfach „drauflos schmiert“, verreibt oft Schmutzpartikel auf der Haut – die Poren verstopfen und die Pflege kann ihre Wirkung nicht entfalten. Daher gilt: Gesicht, Hals und Dekolleté stets mit Wasser, milder Seife oder Reinigungslotion von Make-up und Schmutz befreien.

Pore öffne dich
Wärme ist wohltuend und öffnet die Poren. So unterstützt ein warmer Wickel die Entschlackung des Gewebes, wirkt straffend und reinigend. Dazu 1-2 EL Meersalz in warmem Wasser auflösen, ein Handtuch damit befeuchten und für einige Minuten auf Gesicht, Hals und Dekolleté legen.

Ölen erlaubt
Bei trockener Gesichtshaut eignen sich hochwertige Öle wie Argan-Öl, Marula-Öl oder Hagebutten-Öl. Sie enthalten viele essentielle Fettsäuren, versorgen die Haut mit wertvollen Antioxidantien und sorgen für einen ebenmäßigen Teint.

Trockenfältchen um Augen und Lippen:
Spezielle Augencremes können für beide Problem-Areale genutzt werden. Sanft eingeklopft versorgen sie die betreffenden Hautstellen mit wertvollen Pflegestoffen.

Juckreiz sanft stillen:
Bodylotion allein reicht für trockene Haut oft nicht aus. Vor allem die Ellbogen und Knie gelten als „Stiefkinder“ – ihnen fehlen Talgdrüsen, die für geschmeidige Haut sorgen. Auf rissige, schuppende oder juckende Partien sollten Cremes mit einem hohen Fettanteil aufgetragen werden, die zudem die Haut beruhigen.

Kratzen ist tabu
Auch wenn der Juckreiz überwältigend ist: Kratzen verschafft nur kurz Linderung und kann die trockene Haut verletzen. Das Kühlen der betroffenen Stelle kann den Kratzreiz vertreiben. Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training können bei Juckreizattacken helfen, sich von dem unangenehmen Gefühl abzulenken.

Unsere Haut ist der Spiegel unserer Seele. Bei Stress kann sich das Hautjucken noch verstärken – daher regelmäßig Pausen einlegen und bewusst entspannen.

Fotos: djd/Optiderm

Die Sommerzeit und ihre Tücken

Jedes Jahr im Frühjahr wird dem Schlafenden durch die Zeitumstellung eine Stunde Schlummer geraubt – sehr zum Unmut der Bevölkerung. Denn laut einer Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit halten drei von vier Befragten das Procedere für überflüssig. Nicht selten gerät die innere Uhr aus dem Takt, viele Menschen fühlen sich tage- oder sogar wochenlang schlapp, unausgeschlafen und müde. Auch die Gesundheit leidet – so steigt die Herzinfarktrate an den drei Tagen nach der Umstellung auf die Sommerzeit um 20 Prozent an. Auch die Schlaganfallgefahr ist erhöht, so ein Studienergebnis der finnischen Universität Turku. Statistiken zeigen, dass das Unfallrisiko am Montagmorgen nach der Zeitumstellung deutlich erhöht ist.

Raus aus der Überreizung

Guter Schlaf ist wichtig für das Wohlbefinden, denn in dieser Phase finden unter anderem wichtige Regenerationsprozesse im Körper statt. Zudem verarbeitet das Gehirn Erlebtes, Unwichtiges wird aussortiert und Wissenswertes gespeichert. Schlafentzug belastet daher auch die Psyche, die innere Anspannung und das Stressempfinden nehmen zu. So fällt erholsamer Schlummer immer schwerer. Es entsteht ein Teufelskreis, der mit Entspannungsübungen, Yoga, Atemtraining oder auch mithilfe eines natürlichen rezeptfreien Arzneimittels durchbrochen werden kann.

Fakten zur Zeitumstellung

Die Zeitumstellung wurde im Jahr 1980 in Deutschland erneut eingeführt, um das Tageslicht an Sommerabenden besser nutzen zu können und dabei Energie zu sparen. Laut Bundesumweltamt wird dadurch zwar abends elektrisches Licht gespart, in den frühen Morgenstunden besteht allerdings ein erhöhter Heizbedarf. Die Regeln für die Umstellung: Am letzten Sonntag im März – in diesem Jahr am 25. März – beginnt die Sommerzeit, die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt. Am letzten Sonntag im Oktober ist Beginn der Winterzeit und die Nacht wird eine Stunde länger.

Foto: djd/Neurexan/Getty

Ausgiebige Spaziergänge im Schnee, anschließend gemütliche Nachmittage auf dem kuscheli-gen Sofa. Klare Luft draußen, wohlige Wärme drinnen – keine Frage, die Winterzeit hat ihren ganz besonderen Reiz. Allerdings wird die Haut im Winter durch extreme Temperatur- und Luftfeuchtig-keitsschwankungen auch stark belastet. Damit Frost und Kälte der Haut nichts anhaben können, ist eine besondere Winterpflege angesagt.

Der Winter geht unter die Haut

Wenn die Temperaturen unter acht Grad sinken, verlang- samen die Talgdrüsen ihre Produktion und die Haut gibt  weniger Feuchtigkeit ab. Die Blutgefäße verengen sich, um  die Wärme zu speichern, die Haut wird schlechter durch- blutet und bekommt weniger Nährstoffe, was wiederum  die natürliche Schutzfunktion beeinträchtigt. Das Resul- tat: trockene Winterhaut mit schuppenden Flecken, ein  juckendes, ziehendes Gefühl an den Schienbeinen oder  am Rücken, raue Hände und rissige Lippen.

Bewegung und Ernährung

Regelmäßige Bewegung regt die Durchblutung an und kann trockener Haut vorbeugen. Auch eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse als Vitamin- und Mineralienlieferanten  sowie ein gesunder Lebenswandel können die Haut im Winter schüt- zen. Auch sollte man auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, um die Hautzellen mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, z.B. mit Kräuter- oder Heiltees, die zusätzlich noch dazu beitragen, Erkältungen vorzubeugen. Vitamin C, das z.B.im Rahmen eines Multi-Vitamin-Energetikums eingenommen werden kann, unter- stützt die Kollagenproduktion, Biotin, Vitamin A, Zink und Niacin tragen zur Erhaltung der Hautfunktionen bei und können dem  Körper auch als Tonikum oder in Form eines leckeren Smoothies  zugeführt werden. Text: medicalpress.de

Haut in Balance

Peelings,  Gesichtsbürsten  oder  alkoholhaltige  Gesichtswasser sollten im Winter eher sparsam verwendet werden, da sie den Säureschutzmantel der Haut zusätzlich angreifen. Pflegeprodukte mit Jojoba- oder Mandelöl sind dagegen reich an geschmeidiger Linolsäure, wie sie auch in der Haut vorkommt, Feuchtigkeitsfluids mit Olivenblattextrakten glätten die Haut und stimulieren die Zellerneuerung. So entspannend angenehm heiße Duschen und lange Vollbäder in der kalten Jahreszeit auch scheinen mögen: Dusch-bäder sollten auf 15 Minuten reduziert werden und das Wasser eine Temperatur von 25 °C nicht überschreiten. Dabei sollte ein rückfettendes Dusch- oder Badeprodukt verwendet werden, das sich wie ein schützender Film um die Haut legt. Gut sind auch synthetische Waschsubstanzen mit dem sauren pH-Wert 5,5 ohne Duftstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe.


Aus seiner Haut kommt man nicht raus

Ein zu enges Kleid kann man abstreifen, trockene Haut nicht. Mehr als andere Körperteile ist das Gesicht der klirrenden Winterkälte nahezu schutzlos ausgeliefert, es sei denn, man tut etwas dagegen. Reichhaltige Pflege und pflanzliche Fette wie z. B. Nachtkerzenöl oder Bio-Sanddorn schaffen einen umfassenden Feuchtigkeitsaus-gleich, schützen und beruhigen die Haut zugleich. Akutcremes mit Mikrosilber legen sich wie ein antimikrobieller Schutzfilm auf die strapazierten Hautstellen und beugen Entzündungen vor. Wer bei Kälte zu erweiterten Äderchen neigt, sollte eine Kälteschutzcreme auftragen oder eine Spezialpflege mit Süßholzwurzel und Panthe-nol verwenden, die beruhigend und entzündungshemmend wirken. Inhaltsstoffe wie Scharbockskraut und Purpur-Rotalgen wirken Coupe-rose und Hautrötungen gezielt entgegen, so dass niemand Gefahr läuft, in Konkurrenz zu Rudolph, the red nosed reindeer zu treten.

Geschmeidiges Nachspiel

Das Eincremen mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme sollte nach jedem Bad zur Routine werden, denn die pflegenden Bestandteile, z. B. Bio-Nachtkerze  oder  Jojoba  beugen  weiterem Feuchtigkeitsverlust  vor  und  unterstützen  die Hautrege-neration auf natürliche Weise. Besonders Urea, ein synthetisch hergestellter Harnstoff, wirkt als Feuchtigkeitsbinder. Sogar mehrere Tage nach dem letzten Eincremen ist durch einen sogenann-ten Depot-Effekt eine signifikante Steigerung der Wirkleistung nachzuweisen, so dass die Hautfeuch-tigkeit deutlich höher ist als vor dem Eincremen. Lipide wie z. B. Ceramide stärken zusätzlich die eigene Hautbarriere und beugen Feuchtigkeitsver-lust vor. Damit wird die Haut widerstandsfähig und langanhaltend vor Trockenheit geschützt.

Foto: © djd/Fenistil/Shutterstock/VERSUSstudio
Text: beautypress.de

Das Galopp-Rennsport-Jahr 2017

Kein anderer Veranstalter in Deutschland  bietet eine solche  Dichte an sportlichen Highlights wie Baden Racing und das soll auch im nächsten Jahr wieder so sein, sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister. „Es war das erste Jahr, an dem ich für jeden der zwölf Renntage von  Anfang an voll verant-wortlich war“, so Hofmeister. „Und  wir befinden uns auf einem guten Weg.“ Besonders hervorzuheben sei die deutlich erhöhte  Sichtbarkeit - nicht nur medial, sondern auch beiden Menschen in der Region,und  gerade in Baden-Baden.Ein Ziel müsse fürdasnächste Jahr sein,  diese verstärkte Sichtbarkeit noch auszudehnen. „Es muss uns gelingen, an jedem der Meetingstage mindestens ein echtes Highlight für die Besucher zu schaffen, für die Rennen eine schöne Neben- sache sind.“

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Unser Körper und unser Geist bilden eine Einheit und stehen daher in vollkommener Abhängigkeit zueinander. Das Wohl- oder Unwohlsein des einen wirkt sich in vielen Fällen auch auf den anderen Part aus. Daher ist es besonders wichtig, dem Alltag regelmäßig den Rücken zu kehren, sich selbst etwas Gutes zu tun und über das eigene Körpergefühl zur inneren Mitte und zu ganzheitlichem Wohlbefinden zu gelangen. Der beste Weg dafür ist Yoga.

Die indische philosophische Lehre, die sich seit Jahrtausenden bewährt hat, beinhaltet eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen, die nicht nur meditativ, sondern auch gut für die Gesundheit sind. Zu voller Entfaltung gelangt, wer sich genug Zeit und Ruhe dafür einräumt und aus der üblichen Umgebung und den mit ihr verbundenen Pflichten ausbricht. Eine tolle Möglichkeit dazu bietet z. B. ein Yoga-Wochenendkurs. Körperhaltungen, Abfolgen, Atemübungen und Meditationssequenzen zielen in den Yoga-Kursen darauf ab, sich selbst körperlich wahrzunehmen und den Weg zur inneren Mitte bewusst aufzusuchen. Darüber hinaus erfolgt eine

zweistündige, theoretische und praktische Einführung in die Fünf Tibeter – eine Sequenz von fünf Übungen, die lange Zeit in abgelege-nen Klöstern des Himalaya-Gebietes als Geheimnis gewahrt wurde. Ihnen werden bestimmte körperliche und seelische Wirkungen zugeschrieben, die dem Alterungsprozess entgegnen und einen ausgleichenden Hormonhaushalt schaffen. Zudem beschäftigen Sie sich vor dem gemeinsamen Abendessen mit der Verbindung dieser faszinierenden asiatischen Kunst und ihrer Ernährungsphi-losophie. Bei den Kursen in Bad Bergzabern z. B. nutzt man zudem die fünf Wirkprinzipien des naturheilkundlichen Konzepts, um den sogenannten Volkskrankheiten wie Verspannung, Erschöpfung oder Schlafstörung auf vielfältige Weise entgegenzusteuern. Mehr zu Terminen und weiteren Angeboten unter

www.bad-bergzaberner-land.de
Text: epr/Fotos: pixabay.com

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Was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Frühherbsttag durch den bunten Laubwald zu streifen und Pilzen zu sammeln? Pilze sammeln liegt übrigens wieder im Trend. Dass es sich bei den aromatischen Waldgenossen aber weder um Pflanzen noch um Tiere handelt, wissen die Wenigsten. Lange Zeit galten Pilze als Pflanzen, aber dafür fehlen ihnen wichtige Eigenschaften: Ihre Zellwände bestehen nicht aus Zellulose, sondern aus Chitin, der grüne Farbstoff Chlorophyll fehlt ihnen, daher kein Kohlendioxid und keine Kohlenhydrate. Pilze sind sie auf andere Pflanzen angewiesen, um sich mit Nährstoffen zu versorgen. Einige benutzen die Bäume im Wald zum Überleben, andere gehen eine Lebensgemeinschaft mit Bäumen ein, die sie mit Nährstoffen aus tief liegenden Bodenschichten versorgen. Die Fruchtkörper, die wir auf dem Waldboden oder an Baumstämmen sprießen sehen, sind nur ein Bruchteil des eigentlichen Pilzes. Dieser besteht aus dem feinen, unterirdisch verzweigten Pilzgeflecht, dem Mycel, das der Nährstoffzufuhr dient. Die Fruchtkörper im Herbst dienen lediglich dazu, Sporen zur Ausbreitung aufdem Boden zu verteilen. Außerdem sind sie eine Delikatesse für denMenschen. Es lohnt sich auf jeden Fall Pilze zu sammeln, denn frisch zubereitet sind sie ganz besonders köstlich.

Fotos: © pixelio Rainer Sturm/Rosel

Surfer, Kiter und Segler – Wasserwanderer und Angler – sie alle lieben Ihren Wasser-sport. Die einen brauchen richtig viel Wind und Power und bei den anderen darf es ganz gemütlich zugehen, damit man was sieht und vielleicht auch was fängt.

Text: Redaktion/Fotos: djd/djdTourismusverein-Moenkebude-am-Stettiner-Haff, HissTec,Seglerverein-Lemkenhafen-Fehmarn--SVLF

Sportlich im Norden

Fehmarn gilt zu Recht als „Hawaii des Nordens“, denn kaum irgend-wo anders an der Ostseeküste gibt es so viele Sonnenstunden und so anspruchsvolle Reviere mit optimalen Windbedingungen zum Segeln, Wind- und Kitesurfen wie hier. Nicht ohne Grund findet hier die größte Kitesurf-Veranstaltung der Welt statt. Vom 18. bis 27. August geht es beim Kitesurf World Cup für die weltbesten Profis aus über 20 Ländern um die Titel in den Disziplinen Freestyle und Foil. Besucher können das neueste Kitematerial testen und sich auf einen Beachclub mit Hängematten und Strandkörben, hochkarätige Side Events und Konzerte angesagter Künstler freuen. Speedwind-surfen ist die Formel 1 unter den Surfdisziplinen, und die Deutsche Meisterschaft steigt in diesem Jahr vom 2. bis 9. September in der Orther Bucht. Sowohl an das Material als auch an das fahrerische Können werden besondere Anforderungen gestellt, um Geschwin-digkeiten von über 80 km/h erreichen zu können. Gastfahrer sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und ihre Topgeschwindigkeit herauszufinden. www.Tourismus-Service-Fehmarn.de

Eldorado im Süden

Unzählige Badeseen im bayerischen Voralpenland bieten beste Voraussetzungen zum Segeln, Kanufahren, Surfen und Entspannen. Eingerahmt von Jochberg, Herzogstand und dem Karwendelge-birge liegt im Zwei-Seen-Land Deutschlands tiefster und größter Alpensee, der Walchensee. Er zählt nicht nur zu den saubersten Seen Oberbayerns, sondern glänzt auch durch angenehme Wasser-temperaturen sowie seine naturbelassene Beschaffenheit. Frei von jeglichen negativen Einflüssen liefert der türkisfarbene Gebirgssee sogar hervorragende Trinkwasserqualität. Nervenkitzel bieten die zahlreichen Wassersportarten an: Segler und Surfer schätzen die hervorragenden Windbedingungen. Zur Mittagszeit nimmt der Wind hier an Stärke zu und bleibt während des Tages stabil, sodass Surfer bis zum Sonnenuntergang optimale Bedingungen antreffen. Auch Segler können mittags mit gleichmäßigen Windstärken zwischen drei und fünf Beaufourt rechnen. Wer echtes Wettkampf-Feeling schnuppern möchte, kann zudem an den jährlich veranstalte-ten Regatten teilnehmen. Noch ein Geheimtipp ist die durch den Kochelsee fließende Loisach: Auf dem zum Teil als Wildwasser eingestuften Gebirgsfluss unternehmen Kajakfahrer eine abwechs-lungsreiche Tagestour. www.walchensee.de

Fotos: © epr/Thomas Kujat/Tourist Information Walchensee

In der Region bleiben, in Deutschland neue Ziele suchen oder doch eine Fernreise? Das ist die große Frage vor allem für den großen Sommerurlaub. Nach wie vor erfreut sich Deutschland als Reiseziel größter Beliebtheit. Knapp zwei Drittel der Deutschen haben im letzten Jahr Urlaub hierzulande gemacht und in diesem Jahr ist die Tendenz noch steigend. Denn in Deutschland gibt es selbst für erfahrende Reisende noch vieles zu entdecken. Der eigenen Region besonders verbunden sind die Bayern, aber auch zwanzig Prozent der Schwarzwälder sind begeisterte Anhänger vom Urlaub in der Heimat. Die restliche Republik zieht Ost- oder Nordsee vor und immer noch on Top ist die Insel Sylt. Für die Ferne haben die Urlauber Griechenland wiederentdeckt, das in diesem Jahr die Türkei von Platz zwei der Reiseziele verdrängt hat. Doch ganz gleich für welches Urlaubsziel Sie sich entscheiden, ob Sie das Abenteuer suchen oder die Ruhe bevorzugen, genießen Sie die schönsten Wochen des Jahres.

Text: Redaktion/Foto: © Chiemgau Tourismus e.V.

Baden-Baden – Das Weltbad im Schwarzwald

Landschaftlich wunderschön am Fuße des Schwarzwaldes gelegen, ist die elegante internationale Bäder- und Kulturstadt ein Paradies für alle, die Genuss auf hohem Niveau schätzen. Baden-Baden garantiert herrliches Wohlbefinden in den beiden Thermalbädern und zahlreichen Wellnesshotels. Kunst- und Kulturgenuss erleben Sie im Festspielhaus, Europas zweitgrößtem Konzert- und Opernhaus, sowie in den Museen der Kunst- und Kulturmeile. Exklusives Shopping bieten zahlreiche elegante Boutiquen der Altstadt sowie individuelle Geschäfte entlang der historischen Kurhaus-Kolonnaden. Später am Abend lockt das nach Marlene Dietrich „schönste Casino der Welt“ mit seinen eleganten Sälen das Glück im Spiel zu versuchen. In Baden-Baden zeigt sich auch die Natur von ihrer unvergleichlich schönen Seite. Genießen Sie herrliche Spaziergänge durch die prachtvolle Park- und Gartenanlage Lichtentaler Allee, den Dahliengarten, die Gönneranlage, das Paradies, sowie den mediterran anmutenden Florentinerberg mit seinen traumhaften Ausblicken über die Bäder- und Kulturstadt.

Text-Quelle: Tourist Information Baden-Baden/Fotos: …..

Das Meeting startet am 24. Mai mit einem After-Work-Renntag, der in das Programm der Wettgesellschaft PMU integriert ist. Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Familie. Mit Maskottchen-Rennen und Kinderfest ist für ausreichend Familienspaß gesorgt. Hauptrennen des Tages ist die Gruppe II Prüfung „Badener Meile“, die mit 70.000 € dotiert ist. Am Samstag findet die WACKENHUT Mercedes-Benz Silberne Peitsche, ein Gruppe III-Rennen für dreijährige und ältere Sprinter statt. Zusammen mit dem Kronimus Diana-Trial ist das FRÜHJAHRS-MEETING an diesem Tag sportlich bestens aufgestellt. Zwei Gruppe-Rennen geben am Sonntag den Ton an: das Ittlingen Derby Trial. Das Gruppe III- Rennen gehört zu den wichtigsten Derby Vorprüfungen Deutschlands. Und der Große Preis der Badischen Wirtschaft, ein Gruppe II-Rennen, das zur German Racing Champions League gehört. Bleibt noch zu hoffen, dass der Wettergott dem MEETING wohl gesonnen ist und viele Besucher einen Renntag in ihr Freizeit-Programm einplanen.

Text: Redaktion/Fotos: Gerhard Dinger

Seit 1976 ist Baden-Baden Treffpunkt von Oldtimer-Freunden und Automobilbegeisterten aus ganz Europa. In diesem Jahr findet „Deutschlands schönstes Oldtimer-Treffen“ zum 41. Mal statt. In der herrlich grünen Kulisse des Kurparks entsteht ein Freilichtmuseum der Automobilgeschichte. Mehr als 350 Fahrzeuge aus neun Jahrzehnten werden sich vor über 20.000 Besuchern in der Kurstadt an der Oos präsentieren. Ehrengastmarke ist in diesem Jahr MASERATI. Die 120 schönsten Fahrzeuge werden in den prachtvollen Parkanlagen der Kaiserallee mit Pokalen prämiert. Die Besucher dürfen sich auf aufregende und seltene Fahrzeuge freuen. Teilnehmen können Oldtimer aller Marken und Typen bis Baujahr 1970. Vom kleinen Schnauferl bis hin zur großen Prachtlimousine wird die gesamte Bandbreite der Automobilgeschichte präsentiert.

Text: Redaktion/Fotos: Gerhard Dinger

Der Chiemsee

Nicht umsonst wird der größte See Bayerns, der Chiemsee, auch „bayerisches Meer“ genannt. Umrahmt von der beeindruckenden Bergkulisse der Chiemgauer Alpen im Süden und der wunderschönen Hügellandschaft im Norden, ist er das Herzstück in der Region. Zahlreiche idyllische Badeplätze und schöne Strandbäder laden Sie ein, die Sonne zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Ein Sprung in das klare Wasser des Chiemsees sorgt für Erfrischung an warmen Sommertagen. Auch Segelsportler und Bootsliebhaber finden hier optimale Bedingungen, um in ruhiger Umgebung ihr Hobby auszuüben. Auf den Spuren von König Ludwig II. fahren Sie zur Herreninsel mit dem berühmten, vom Märchenkönig erbauten Schloss Herrenchiemsee oder Sie besuchen die kleinere, romantische Fraueninsel, die mit ihrem ganz besonderen Charme die Besucher verzaubert. Auch vom Ufer aus beeindruckt der malerische Chiemsee. Machen Sie einen Spaziergang direkt am Wasser entlang oder umrunden Sie den See mit dem Radl. Unterwegs können Sie die Artenvielfalt des Chiemsees von den zahlreichen Naturbeobachtungsplätzen aus entdecken. Ein besonderes Farbenspiel erleben Sie beim Sonnenuntergang, wenn der See die rötlichen Töne spiegelt und die Berge leuchten. Übrigens gibt es im Chiemgau noch 50 Seen in einer einzigartigen Naturlandschaft, die auf Ihren Besuch warten.

Text/Fotos: Chiemgau Tourismus e.V.

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Mit Freunden gemütlich brunchen, im Garten nach Ostereiern suchen oder einen Ausflug in die erwachende Natur unternehmen: Ostern ist ein Fest mit vielen liebgewonnenen Ritualen und eignet sich ideal, um mit der ganzen Familie etwas zu erleben.

Viele Familien nutzen die freien Tage zu einem kleinen Ausflug. Am Ostersamstag kann beispielsweise der Besuch eines Osterfeuers in der Region auf dem Programm stehen. Spannend für die Kleinen ist immer ein Zoobesuch. Gerade zu Ostern bieten viele Tiergärten spezielle Kinderführungen und Veranstaltungen an. Und im Frühling präsentieren sich auch die ersten kleinen Tierbabys den Besuchern.

Anstatt eines Ausflugs kann man es sich auch im Kreise der Familie daheim gemütlich machen und mal wieder etwas spielen. Vor allem Bewegungsspiele im Garten wie Eierlaufen gefallen dem Nachwuchs: Dazu treten zwei Spieler gegeneinander an und laufen mit einem gekochten Ei auf einem tiefen Esslöffel eine bestimmte Strecke. So trainieren Kinder Geschicklichkeit, Balance und Geschwindigkeit. Sieger ist, wer das Ziel als Erster mit einem heilen Ei erreicht.

Foto: djd/Emilfamveldman_Fotolia

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Wenn man für jede Gartenpflanze ein passendes Gefühl festlegen wollte, das sie unnachahmlich symbolisieren, wäre es bei den Blumenzwiebeln die Vorfreude. Nachdem sie im Herbst in die Erde kommen, warten wir den ganzen Winter, bis sich im Frühling endlich ihre farbenfrohen Blüten entfalten.

Auf Blumenzwiebeltour

Wenn es soweit ist, kann man sich nach den langen, kalten Monaten kaum satt sehen an den gelben Narzissen, an den blauen Traubenhyazinthen und an den Tulpen in ihrer vielfältigen Formen- und Farbenpracht. Wer dieses Spektakel besonders intensiv erleben will, fährt in das Mekka der Blumenzwiebeln: in die Niederlande. den größten Schaugärten Europas, den schönsten Parks und Privatgärten.

„De Tuinen van Appeltern ist Europas größter Schaugartenpark und unerreicht. Das Original, das sich Jahr für Jahr weiter entwickelt“, schwärmt Hermann Gröne, der die Reise inhaltlich konzipiert hat. Neben anderen Schau- und Privatgärten führt die Reise auch in Fluwel‘s Tulpenland. Dort erleben die Besucher die wechselvolle Geschichte der Tulpe– von ihrem Ursprung im Himalaya, bis zur Tulpenliebhaberei türkischer Sultane und zum Tulpenfieber wohlhabender niederländischer Kaufleute im 16. Jahrhundert.

Eine der bekanntesten niederländischen Gartendesignerinnen ist Jacqueline van der Kloet. Am besten kann man ihre Art, Tulpen, Narzissen und Co. zu pflanzen, verstehen, wenn man ihren Theetuin in Weesp mit seinen traumhaften Gartenbildern besucht. Nicht fehlen darf der Keukenhof bei Lisse – ein großer Schaugarten nur für Blumenzwiebeln. Im Frühling kann man hier die schönsten, neuesten Arten und Sorten in Hülle und Fülle bewundern. Üppige Blütenmeere, intensive Farben und außergewöhnliche Kombinationen locken Besucher aus aller Welt in den Park.

Dieses Reiseangebot finden Sie bei aha! Reisen. Vom 19. bis 23. April 2017 geht es zu den schönsten „Tuinen“ (wie Gärten auf Niederländisch heißen), die das blumenzwiebelverrückte Land zu bieten hat. www.aha-reisen.de

Textquelle: GPP/Fotos: ©Keukenhof Holland

Hoch hinaus zu jeder Jahreszeit

Heißluftballonfahrten über die Winterlandschaft

Lautlos und sachte vom Boden abheben – und dann einfach nur noch den weiten Blick auf Landschaften und Städte genießen. Eine Fahrt mit dem Heißluftballon ist ein Erlebnis, von dem viele träumen. Und anders als oft vermutet, ist es keineswegs auf die warmen Monate des Jahres beschränkt. Die Touren sind zu jeder Jahreszeit unvergesslich – gerade wenn sich die verschneite Winterwelt bei klarer Sicht aus der Vogelperspektive beobachten läßt.

Um elegant abzuheben, nutzen Heißluftballone ein simples physikalisches Phänomen: Mithilfe eines leistungsstarken Propangas-Brenners wird die Luft im Ballonkörper erwärmt, die dann für den nötigen Auftrieb sorgt. Allzu frostige Temperaturen müssen Winter-Ballonfahrer in der Höhe daher nicht befürchten. Denn zum einen strahlt die aufgeheizte Luft im Ballonkörper auch an kühlen Tagen Wärme ab. Und zum anderen ist es im Korb selbst weitgehend windstill, weil sich der Ballon mit dem Wind bewegt. Auch dies macht für viele beim Heißluftballonfahren einen besonderen Reiz aus: Es sind Windrichtung und -geschwindigkeit, die im wahrsten Sinne des Wortes bestimmen, wohin die Reise geht.

So lautlos Heißluftballons durch die Luft schweben, so emissionsarm ist dieses Fortbewegungsmittel. Denn beim eingesetzten Propangas handelt es sich um Flüssiggas, das bei der Verbrennung nahezu keinen Feinstaub und keine Stickoxide produziert. Die Luftqualität wird somit durch Heißluftballonfahrten nicht beeinträchtigt.

Raureif, strahlende Schneelandschaften – Kenner wissen die Naturschauspiele bei einer Heißluftballon-Fahrt im Winter zu schätzen. Hinzu kommt: Die Touren können zeitlich flexibler gestaltet werden. Im Sommerhalbjahr nämlich herrscht bei Sonnenschein oft Thermik, sodass nur am Morgen und in den letzten zwei bis drei Stunden vor Sonnenuntergang ein Start möglich ist – im Winterhalbjahr aber können Ballone fast den ganzen Tag über abheben. Fast in jeder Region Deutschlands gibt es Ballonsportvereine.

Fotos: djd/Deutscher Verband Flüssiggas e.V./Tegernseer Tal Tourismus GmbH Fotos: by_Bredehorn.J_pixelio.de, by_ballooner_pixelio.de, eVTegernseer-Tal-Tourismus-GmbH, by_Egbert_Krupp.

Man könnte den Eindruck haben, Joseph von Eichendorff hätte sich für sein Weihnachtsgedicht von der adventlich geschmückten Mozartstadt Salzburg inspirieren lassen. Während in der Getreidegasse frohes Einkaufstreiben herrscht, kehrt in den Seitengässchen langsam Stille ein und bei zahlreichen Adventsingen und auf den Adventmärkten ist die Vorfreude auf das Weihnachtsfest spürbar. An vorweihnachtlicher Romantik kaum zu überbieten ist der Hellbrunner Adventzauber rund um das Schloss Hellbrunn: Zur Adventzeit entsteht hier ein Märchenwald aus über 400 Nadelbäumen, geschmückt mit 13.000 roten Kugeln und Lichterketten, die den Adventmarkt mit einsetzender Dunkelheit in besonderem Glanz erstrahlen lassen. Kunsthandwerk, originelle Geschenkideen und kulinarische Spezialitäten erwartet Besucher bei den liebevoll dekorierten Ständen. www.salzburgerland.com

Fotos: ©Gastein-SalzburgerLand Tourismus, 123rf.de

Sanft und sinnlich ist das Licht der untergehenden Sonne, voll und kräftig sind die Farben der Natur, die kulinarischen Genüsse sind prall voll mit Aromen aller Art. Der neue Wein, das erste Wild, Pilze und Kürbisse in Hülle und Fülle, Zwetschgen und Äpfel, reif und saftig. Es ist Erntezeit. Die Natur zeigt ihre verschwenderische Seite und wir dürfen dabei sein. Wer zum ersten Mal erlebt, wenn die Heide blüht, ist von der Landschaft fasziniert. Der Duft ist würzig, erdig und viele kennen den Wachholder nur als „Gin“. Das Weinbaugebiet an der Nahe ist eher klein, aber dennoch vielfältig. Eine Kulturlandschaft mit romantischen Flusstälern und charmanten Dörfern, mit Strauß-Wirtschaften als Zeichen fröhlicher Geselligkeit. Herbstzeit ist Wanderzeit und der Ausblick über das gigantische Alpenpanorama lässt jedes Zipperlein vergessen. Ruhe und Gelassenheit, für einen Augenblick ist der Alltag einfach auf der Strecke geblieben. Nehmen Sie nach einer geselligen Wanderung Platz an einer wunderschön gedeckten Tafel mit Blick auf den Millstätter See in Kärnten. Genießen Sie diese Zeit des Indian Summer wie immer und wo immer es Ihnen gefällt. Denn der Herbst hat bekanntlich manchmal auch schon Wind im Gepäck.

Text: Redaktion | Fotos: www.tourismuspresse.at_© Franz Gerdl_Kärnten Werbung, Martin Hofer

Das klassische Grillen

In den letzten Jahren hat sich das Grillen zum raffinierten Outdoor Cooking entwickelt. Dabei ist der Anspruch an die Qualität der diversen Fleisch- Fisch- und Gemüsesorten ebenso gestiegen, wie das Bedürfnis einer perfekt passenden Weinbegleitung.

Bei der Weinauswahl zum Grillen ist zu beachten, dass der Geschmack des Grillguts durch die Röst- und Raucharomen oftmals intensiver wird als in der Pfanne. Dann passt auch einmal ein Rotwein zum gegrillten Fisch oder zu hellem Fleisch. Samtige Spätburgunder oder fruchtige Sankt Laurent wären hier die passenden Begleiter. Sie besitzen wenig Gerbstoffe und eine feine Frucht, so übertönen sie das helle Fleisch oder den Fisch nicht. Sind die Röstaromen des Grillfleischs intensiver, greift man besser zu einem Lemberger oder Dornfelder, die von Natur aus gerbstoffbetonter sind. Wenn die Rotweine zudem noch im Barrique gereift sind, haben sie eine komplexere Struktur und angenehme Röstaromen. Sie harmonieren perfekt zum gegrillten Rindersteak oder mediterran gewürzten Lammkottelets.

Die asiatische Küche

Genuss, Leichtigkeit, Frische und Ursprünglichkeit. Wenn Riesling und asiatische Küche zusammentreffen, entsteht die unvergleichliche Harmonie einer kulinarischen Allianz. Sind das nicht ideale Voraussetzungen für ein vielversprechendes Zusammenspiel?

Es gibt kaum einen idealeren Weinpartner zu Curry, Koriander und Co. als deutschen Riesling. Seine ausgeprägten und finessenreichen Aromen spiegeln die Vielfalt der asiatischen Küche gekonnt wider. Sei es, ob knackiges Gemüse im Wok zubereitet, einen spritzigen, leicht rassigen Partner bei Tisch oder feuriges Curry mit einem Schuss Kokosmilch einen eher vollen und fast üppigen Wein als Begleiter sucht: Deutscher Riesling macht alle asiatischen Spielarten mit und spricht jede kulinarische Sprache Asiens. Sushi-Liebhaber kennen das aromatische Feuerwerk, das sich im Gaumen entfaltet, wenn ein eleganter Riesling sich mit den Aromen von Sojasauce, Reis und Fisch oder Gemüse vereint.

Text: Redaktion/Quelle: DWI/Fotos: © Deutsches Weininstitut GmbH

Noch immer leuchtet es hier und da in einem satten Violett. Doch die Farben wirken sanfter, wenn der Herbst in der Lüneburger Heide Einzug hält. Es wird ein bisschen ruhiger – ideal,  um beim Radeln oder Wandern rund um das Heidestädtchen Schneverdingen die schönsten Seiten des Naturparks zu erkunden. Der Heidschnuckenweg zwischen Hamburg und Celle verläuft durch unterschiedliche Heideflächen, dichte Wälder und geheimnisvolle Moore. Bei einer geführten Tour, etwa durch das Pietzmoor, kann man nicht nur die Natur erkunden, sondern auch aus erster Hand Geschichten über Land und Leute erfahren. Beispielsweise von den vielen Sagen, die sich rund um den Wachholder ranken, den stummen Wächter der Lüneburger Heide. www.schneverdingen-touristik.de

Text: djd/Foto: djd/Schneverdingen Touristik

Im Kärntner Herbst – sonnig, mild und mit einem ganz besonders warmen Licht – werden Wanderer mit Traumpfaden in allen Höhenlagen verwöhnt. Ein Meer von sauberen, warmen Badeseen inmitten der Alpen. Berge, die von mächtigen Dreitausendern bis hin zu sanften Nocken reichen und auf deren Gipfeln man die Blicke schweifen lässt. Über ein Land, das geprägt ist von der kulturellen Vielfalt des Alpen-Adria Raumes, vom milden Klima auf der Alpen-Südseite und von Menschen mit einer großen Portion Lebensfreude. Was Einheimische und Urlauber an Kärnten, Österreichs südlichstem Bundesland, gleichermaßen begeistert: Hier dauert der Sommer länger. www.naturerleben.kaernten.at |  www.tourismuspresse.at

Text: Redaktion/Fotos: ©Turacher Höhe_Simone Attisani, Franz Gerdl_Kärnten Werbun

Ein Spaziergang entlang des Weinwanderwegs Rhein-Nahe, eine Einkehr in einer gemütlichen Weinstube oder ein fröhlicher Abend auf einem Weinfest: Dem Rebensaft kann man sich im Nahe-Weinland auf viele Arten nähern. Die Region gilt unter Weinkennern als Geheimtipp im Südwesten Deutschlands. Zwar ist das Weinbaugebiet zwischen Bingen am Rhein und Martinstein mit 4.100 Hektar Anbaufläche eher klein, dennoch kann es bundesweit die größte Bodenvielfalt vorweisen. Ebenso vielfältig sind die Weine. Vor allem aber ist es die schöne Natur- und Kulturlandschaft mit ihren imposanten Felsformationen, romantischen Flusstälern, zahlreichen Burgen und charmanten Dörfern, die das Weinland zu etwas Besonderem macht und abwechslungsreiche Ausflüge verspricht.

Imposant ist beispielsweise der Rotenfels bei Bad Münster am Stein-Ebernburg mit weitem Ausblick auf die Nahe-Region. Das gewaltige Rhyolith-Felsmassiv gilt als höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. An seinem Südhang liegt wettergeschützt die Traiser Bastei, eine der weltweit spektakulärsten Weinbergslagen, wo alte Rieslingreben in einem einzigartigen Mikroklima gedeihen. Wanderwege mit Panoramablick führen sowohl von Bad Münster als auch von Bad Kreuznach zum Rotenfels. Wer lieber mit dem Drahtesel unterwegs ist, kann beispielsweise von Winzerhof zu Winzerhof radeln, sich abends mit einem guten Tropfen verwöhnen und einen Blick hinter die Kulissen der Weinbetriebe werfen. Unter www.naheland.net gibt es weitere Infos.

Text/Fotos: djd/Weinland nahe e.V. | © Peter Bender(2),Moritz Attenberger/pixelio.de | ©_Jetti Kuhlmann, Klaus Stevens

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Ob im Stadt-Park oder auf der Lieblings-Wiese – fast jeder Ort eignet sich für ein Picknick. Essen unter freiem Himmel ist nicht nur ein besonderes Outdoor-Erlebnis, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, Familienbande und Freundschaften zu stärken und die Freuden des Sommers auch in der Stadt zu genießen.

Für ein entspanntes Picknick-Erlebnis ist gut, wenn man auf (fast) alle Wünsche der Familie vorbereitet ist. Bevor es losgeht, sollte man unbedingt die Wetterlage checken. Nichts ist für Groß und Klein unerfreulicher, als wenn der langersehnte Ausflug buchstäblich ins Wasser fällt. Zu einem romantischen Picknick gehört eine Decke natürlich dazu. Aber statt der schönen Kuscheldecke ist die Funktion der Decke – nämlich Isolierung gegen Feuchtigkeit, Schmutz und Kälte – viel wichtiger. Viele Modelle verfügen über eine isolierende Unterseite mit Schutzbeschichtung und Schaumstofffüllung. Gleichzeitig sind sie einfach zu reinigen und durch Tragegriffe leicht zu transportieren.

Frische Luft, warme Sonnenstrahlen, ruhevolle Entspannung: Bei einem derart angenehmen Ambiente ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Appetit zu Wort meldet. Damit das Picknick auch kulinarisch ein Highlight wird, sollten leichte Snacks, saisonales Obst und leichte Salate in der Kühlbox sein. Getränke in verschiedenen Geschmacksrichtungen dürfen nicht fehlen.

Auch die Bewegung darf nicht zu kurz kommen. Wie wäre es mal wieder mit Frisbeewerfen? Für den Notfall noch ein Erste-Hilfe-Kit und los geht`s!

Text: Redaktion Fotos: © emotion textiles_PressLoft, reisenthel_coolerbag

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Die Picknick App

Endlich Sommer! Das Wetter lockt nach draußen. Die App bietet 50 Rezepte für ein üppiges Picknick oder ein rauschendes Fest. Was soll in den Picknickkorb oder auf den Tisch? Salate, Dips, Belegtes, Gegrilltes oder gar etwas Vegetarisches? Übersichtlich nach Kategorien aufgeteilt, werden Sie schnell fündig und sind für jede Gelegenheit gerüstet. Für einige Rezepte benötigen Sie nur 15 Minuten Zeit.

Gräfe und Unzer
ISBN: 978-3-8338-5201-5, 2,99 Euro

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Nicht nur in der weitgehend unberührten Landschaft lässt sich die Natur erleben, auch in den Städten des Landes gibt es überraschend wilde Ecken und grüne Oasen der Ruhe.

Baden-Baden hat eine grüne Flaniermeile. Seit 360 Jahren ist die Lichtenthaler Allee die grüne Visitenkarte der Kurstadt. Aus der ursprünglichen Eichenallee wurde ein eleganter Landschaftspark mit zahlreichen exotischen Bäumen und Pflanzen. Mammutbäume und Platanen, Magnolien und Azaleen schaffen eine andächtige Ruhe.

Rastatt und sein beliebtester Park, der idyllische Schlossgarten Favorite. Aus dem ehemals barocken Lustgarten wurde ein natürlich wirkender verträumter Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen, Wiesen, Baumgruppen und einem romantischen Weiher. Der Park steht unter Denkmalschutz – eine Pause auf der Wiese ist dennoch erlaubt.

Karlsruhe, die Fächerstadt, verfügt über große Park- und Waldflächen, die sie im Wortsinn zu einer grünen Stadt machen. Der zentral gelegene Zoologische Stadtgarten verbindet dabei Natur mit städtischem Leben. Historische Baumbestände und weitläufige Wiesen entfalten sich malerisch um diverse Wasserflächen und laden zum Durchatmen ein.

Bruchsal bietet stimmungsvolles Grün, denn zum Barockschloss gehört der entsprechend geometrisch gestaltete Garten. Einzelne Elemente sind noch heute erkennbar, andere wurden zu idyllischen Partien umgestaltet. Links und rechts der von Kastanien gesäumten Weg-Achse entstanden verschlungene Wege und ein dichter Baumbestand.

Text: Redaktion/Fotos: ©Baden-Baden Kur & Tourismus GmbH, achimmende_ssg-pressebild, Campomalo_pixelio.de, bruchsal_ssg-pressebild

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Gourmet to go

Köstliches für Picknick, Party & unterwegs. Unterwegs, vielleicht draußen beim Picknick oder Gartenfest, schmeckt es einfach viel besser als zu Hause am eigenen Esstisch! Das Auge isst mit, die ungewohnte Umgebung, Sonne und frisches Grün sorgen für doppelten Genuss. Doch gleichzeitig könnte man meinen, unterwegs gäbe es weniger schmackhafte Dinge wie zu Hause. Generationen von l-Frittata oder Aprikosen-Mandel- Tarte ist einfach für jeden etwas dabei.

Thorbecke
ISBN: 978-3-7995-1022-6, 17,99 EUR

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SCHWARZmari

Bernd Leix

Am Vatertag wurde der neue Aussichtsturm auf dem Buchkopf nahe des Schwarzwaldstädtchens Oppenau eingeweiht und ist bereits Schauplatz einer Tragödie: Ein Toter steckt kopfüber in der Sonnenliege neben dem Turm. Die neu eingerichtete Ermittlungsgruppe „Schwarzwald“ erlebt ihre Feuertaufe. Was auf die Kommissare Marie Schwarz und Gottfried Wald zukommt, ist kaum zu ertragen.

LOGO GmbH, ISBN 978-3-00-051419-7, 13,00 EUR

Die Farben des Jahres heißen „Rose Quartz“ und „Serenity“. Für die Natur überhaupt kein Problem. Sie glänzt mit einer Vielfalt an Rosa- und Hellblau-Tönen und kombiniert mit einem blassen Gelb oder einer Vielzahl von Lila-Tönen munter drauf los. Und erst die Düfte. Hyazinthen, Ranunkeln, Primeln und sogar die Tulpen lassen den Winter vollends verblassen. Vergessen wir nicht die Osterglocken und Narzissen, zu Hunderten blühen sie jetzt in den Parks und sogar an den Straßenrändern. Einfach schön! Foto: ©blumenbuero.de

Auf die Frage, warum eine Insel am anderen Ende der Welt ausgerechnet „Osterinsel“ heißt, gibt es eine ganz einfache Antwort: Am einem Ostersonntag, dem 5. April 1722, entdeckte der holländische Admiral Jakob Roggereen als erster Europäer die Insel und gab ihr den Namen „Osterinsel“. Die Insel im Südostpazifik ist nur 164 Quadratkilometer groß (halb so groß wie die Stadt Bremen) und hat 3800 Einwohner. Obwohl die Osterinsel seit 1888 Chile zugerechnet wird – es liegt ungefähr 3700 Kilometer entfernt – waren es doch die Polynesier, die lange vor den Holländern das Eiland für sich entdeckten. Vermutlich bereits 700 n.Chr. Sie sind auch die Vorfahren der heutigen Inselbewohner.

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Irgendwie steckt sie in uns drin, die Sehnsucht nach ein paar Winter-Tagen, klirrend kalt, tief verschneit, mit dieser bemerkenswerten Stille, die eine Schneedecke über die Landschaft legt. Ob Sie im Tal durch den Winterwald spazieren oder auf dem Berg durch den Schnee stapfen, einmal im Jahr möchten wir das doch erleben. Gefrorene Seen, Wintersonne, verschneite Buckelwiesen, die Landschaft hat einen ganz besonderen Zauber. Winter, das sind natürlich auch rote Nasen und kalte Füße, manchmal auch Matsch und etwas unbeholfene Autofahrer. Gewiss, man braucht Mützen, Handschuhe, dicke Socken und gefütterte Schuhe. Aber man wird ja gleich mehrfach entschädigt mit knisterndem Kaminfeuer, Jagertee und Hüttenzauber. Auch wenn wir in Zukunft noch weitere Wege in Kauf nehmen müssen, die Sehnsucht wird bleiben. Nach dem Wintermärchen im Winter-Wunder-Land.

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Baden-Baden, ein klimatischer Mikrokosmos mit sehr individuellem Charme, überschaubar und spannend zugleich. Eine Stadt der Wellness- und Gesundheitszentren, hochmodern oder traditionell beschaulich. Eine Region mit kulinarischer Vielfalt, von extravagant bis bodenständig. Mit Einheimischen, die das Leben genießen und Zugereisten, die mit ihrem Stil frischen Wind in die Stadt bringen

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Zum Sonnenaufgang auf den Feldberg

Man trifft sich noch bei Dunkelheit, aber keine Angst, die heimischen Guides kennen den Weg und das Gelände wie ihre eigene Westentasche. Stirnlampen werden ausgegeben, bevor es losgeht, und mit ein paar Begrüßungsworten werden die Wanderer ermuntert. Dann geht`s los – gemächlich, denn der Kreislauf muss sich erst an die Bewegung gewöhnen. Das Land ist noch in Schweigen gehüllt, und so kann man die Stille genießen.

Hoch oben über den noch schlafenden Schwarzwaldtälern beginnt so langsam die Dämmerung. Zunächst sieht man im Osten nur einen Lichtstreif und dann plötzlich blitzt der rote Sonnenball am Horizont auf. Die Dämmerung weicht nun dem Tag, und jetzt werden auch die umliegenden Gipfel und Orte sichtbar. Der Ausblick vom Feldberg ist prächtig, bei guter Sicht kann man den gesamten Alpenbogen überblicken. In einer typischen Schwarzwälder Almhütte ist es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück. Schließlich hat man ja schon was geleistet. Auf dem Rückweg treffen Sie sicherlich ein paar Wanderer, und Sie dürfen durchaus stolz sein, dass Sie den Gipfel bereits erklommen haben.

Infos zur Wanderung: info@original-schwarzwald.de

Entspannungs- und Aktiv -Urlaub

Ob Kultur, Sport, Wellness, Natur oder Köstliches aus Keller und Küche – das „schwäbische Meer“ sorgt für ungetrübtes Urlaubs-Feeling.

Natürlich ist der Bodensee in erster Linie Wassersport-Revier. Ob Segeln, Surfen oder Baden – eingebettet in die Bilderbuchlandschaft des Alpenvorlands, bietet der Bodensee die idealen Voraussetzungen für einen vielseitigen Aktiv-Urlaub. Kunst- und Kulturliebhaber kommen natürlich auch auf Ihre Kosten. Einige der Hauptattraktionen sind das Blumenmeer auf der Insel Mainau, die als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Insel Reichenau, und die historischen Pfahlbausiedlungen in Unteruhldingen. Kein Bodenseeurlaub ohne fangfrische Felchen – der bekannteste und beliebteste Bodenseefisch. Dazu reichen die ortsansässigen Wirte Bodenseeweine wie den Müller- Thurgau – der Bodensee ist dank des milden Klimas für Weinanbau prädestiniert. Bei so vielen Aktivitäten tut eine kleine Auszeit gut. Zahlreiche, direkt am See liegende Wellnesshotels und Thermen bieten ein exquisites Programm samt Ausblick auf den tiefblauen See und das Alpenpanorama.

Text-Quellen: Schwarzwald Tourismus GmbH, Tourismus Marketing GmbH
BaWü/Fotos: ©_TMBW, pixelio.de-Thaifan, Monika Erdenbrink_STG

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Faszination der Gegensätze

Die Stadt ist eine Oase für Körper, Geist und Seele – ein Ort, an dem Leichtigkeit und Lebensfreude den Rhythmus bestimmen. Sie ist ein Zentrum für die Medien. Werbeagenturen und Verlage beschäftigen Journalisten, Fotografen und Designer. Sie bringen ihre eigene Sprache und ihren eigenen Lebensstil in die Stadt. Maler, Schriftsteller und Musiker – sie sind gern gesehene Gäste in den Restaurants, Theatern und Museen. Sie kennen und lieben dieses Kleinod und kommen immer wieder gerne hierher.

Baden-Baden ist ein Mythos, ein Symbol für glückliches Leben. Hier möchte man seinen Ruhestand genießen, Golf spielen, Festspiele besuchen und mit guten Freunden und einem Glas Champagner einen lauen Sommerabend im Garten genießen. Die Stadt weckt Sehnsüchte. Einmal in einem der berühmten Nobel-Hotels übernachten und sich verwöhnen lassen, in einem der vielen Sterne-Restaurants dinieren und anschließend sein Glück in einer der schönsten Spielbanken der Welt herausfordern.

In der Jahrhunderte alten Bäderstadt gibt es so manches zu entdecken. Unverwechselbare Architektur, ein hochmodernes Wellness- und Gesundheitsangebot und die unvergleichliche Natur gehören zum unglaublich vielfältigen Angebot, das den Charme, die Atmosphäre und die Anziehungskraft Baden-Badens ausmacht. Ein Spaziergang durch Kurgarten und Lichtentaler Allee, zum Leopoldsplatz und in die Fußgängerzonen, in die Altstadt mit ihren verwunschenen Winkeln und ins Bäderviertel, in die Rosengärten auf dem Beutig und in der Gönneranlage, entlang der Museums-Meile bis zum Festspielhaus, überschaubar und spannend zugleich.

Und einmal im Jahr flutet Pop-Musik die Stadt, die dann sogar zur New-Pop-City wird. Der SWR veranstaltet sein New-Pop Festival – in diesem Jahr vom 10.-12.9. – und alle, alle kommen. Neue nationale und internationale Musiker und Bands, aber auch zahlreiche bereits sehr bekannte Künstler. Tagsüber gibt es unplugged spontane Auftritte, am Abend die großen Konzerte und dann After Show: Da werden die Restaurants der Stadt zu Musik-Clubs.

Text: Redaktion Foto(s): Pixelio/roberta M/H.D.Volz/Vangelina s.k/uberlet

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Der Schwarzwald, das meistbesuchte Mittelgebirge Deutschlands, bietet traumhafte Ausblicke. Bereits 1799 hat der Karlsruher Mundartdichter Johann Peter Hebbel den Dobel, den „hohen Berg, gleich hinter Frauenalb“ bereist, um zum einen die gute Luft und zum anderen den „sonnigen Blick auf das Albtal“ zu genießen.

Der Dobel, die Sonneninsel, verwöhnt mit 1.800 Sonnenstunden im Jahr. Auf 720 Metern Höhe lockt der heilklimatische Kurort mit einem „Sonnentor“, das den Startpunkt für den zweiten Abschnitt des Westwegs markiert. Von hier aus sind es nur noch elf Etappen bis zum Wanderziel Basel. Wer ein kleineres Pensum absolvieren möchte, der nutzt den Europa-Rundwanderweg mit einer Vielzahl an attraktiven Bänken, die in den Landesfarben der EU-Mitgliedsstaaten gestrichen sind und genießt darüber hinaus eine kurzweilige Wanderung mit attraktiven Ausblicken. Auf dem Weg an das „Deutsche Meer“ bietet Calw, die liebenswerte Stadt an der Nagold weitere Einblicke. Die winkeligen Gassen und engen Straßen, sind dem weltweit meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller Hermann Hesse, der hier seine Kindheit verbrachte, zu eng. Anfang des 20. Jahrhunderts zog es den späteren Nobelpreisträger auf der Suche nach Inspiration auf die Insel Höri am Bodensee. Kultur und Natur haben dort seit jeher eine herausragende Bedeutung.

Text: Sabine Zoller/Foto(s): © Erich Spiegelhalter-STG, Zoller, kultor_pixelio.de, ISOCONT, Schwarzwald Tourismus, privat

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Nur wenige Autominuten von der Universitätsstadt Freiburg entfernt liegt das Glottertal, idyllisch eingebettet zwischen der Oberrheinebene und den Wäldern und Bergen des Südschwarzwaldes.

In den 1980er Jahren war es Drehort und authentische Kulisse für die legendäre Fernsehserie „Schwarzwaldklinik“. Als berühmtes Domizil der TV-Serie nutzte man den Carlsbau, wie das Gebäude offiziell heißt, der dadurch zur deutschen Institution und ähnlich bekannt wurde wie der Kölner Dom. Er war ein Sehnsuchtsort und quasi im permanenten Belagerungszustand, denn bis zu 50 Busse täglich karrten die Liebhaber der Serie ins bis dahin touristisch weitgehend unerschlossene Glottertal. Das änderte sich sehr schnell, denn außer dem Chefarzt Professor Brinkmann alias Klausjürgen Wussow (+2007) und dessen frauenverrücktem Sohn Udo alias Sascha Hehn (59), dem der zeitweilige Spitzname „Lottertal“ zu verdanken war, entdeckten die Fans, dass es sich hier um eine der schönsten Ferienregionen in Südbaden handelt. So öffnet sich das sonnenverwöhnte Tal zu einer Landschaft mit sanft geschwungenen Hügeln, satten Streuobstwiesen, üppigen Feldern und den am steilsten gelegenen Weinreben Deutschlands. Romantische Seitentäler mit klaren Bächen, die sich talabwärts in die Glotter ergießen, prägen den Charakter dieser einzigartigen Landschaft. Tannenduft atmen, Weite fühlen, und erfrischende Schwarzwaldluft spüren – die Vielfalt weckt alle Sinne.
Text: Veruschka Rechel/Foto(s): Wikipedia

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Rechts oder links gehen? Kulturveranstaltungen am Wanderwegesrand suchen? Kurzfristig noch freie Orte für eine Einkehr finden? Wer ein Smart-Phone hat, kann sich diese Fragen von der GPS-geführten Schwarzwald-App beantworten lassen. Ausgesuchte Schwarzwald-Wanderungen, Nordic Walking-Strecken, E-Bike-, Rennrad und Mountainbike-Touren gibt es als App mit interaktiver Alpregio-Karte als Download.

Die Schwarzwald-App für Outdoor-Aktivitäten ist kostenlos erhältlich. Sie enthält einen kompletten Schwarzwald-Guide mit Tourenbeschreibungen, Tourenverläufen in der Karte, Höhenprofilen, Wanderkarten mit Höhenlinien, das gesamte Wegenetz und topographische Inhalte. Bilder sowie interessante Punkte entlang der Touren sind ebenfalls enthalten. Die der App zugrunde liegende Karte enthält das gesamte, amtlich erfasste Wegenetz. Somit können Varianten zu den beschriebenen Touren erkannt und kleine Extratouren eingebaut werden. Auch individuelle Tourenplanungen sind möglich. Wer in die Karte klickt, erhält weitere Informationen zu Besonderheiten am Wegesrand wie Einkehrmöglichkeiten, Unterkünfte oder kulturelle Veranstaltungen. Die eingeschaltete GPS-Funktion navigiert den Wanderer sicher die Route entlang und seinem Ziel entgegen.
Text/Fotos: Schwarzwald Tourismus

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Der Schluchsee ist ein Stausee in der Gemeinde Schluchsee bei St. Blasien im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Er liegt südöstlich des Titisees und ist der größte See des Schwarzwaldes.

Der Schluchsee war ursprünglich ein Gletschersee, dessen Spiegel rund 30 Meter unter dem des heutigen Sees lag, der erst durch Anstauung der Schwarza entstand. Die Dreiseenbahn, das verlängerte Ende der Höllentalbahn, fährt vom Bahnhof Titisee aus am nördlichen Seeufer entlang bis zum Endbahnhof Seebrugg. Die 63,5 m hohe Staumauer wurde zwischen 1929 und 1932 errichtet. Zu ihrem Bau sprengte man im Jahre 1930 einen Stollen in den Fels. Dabei fand man auch einen Einbaum, durch den man nachweisen konnte, dass der Schluchsee bereits um das Jahr 650 befahren wurde. Der Fund kann im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz-Petershausen besichtigt werden. Der Schluchsee ist vor allem bei Badegästen und Seglern beliebt, da er fast überall gut zugängliche Ufer hat. Er ist von einer Vielzahl von Wanderwegen umgeben. Diese können von Mai bis Oktober mit Fahrten auf dem Ausflugslinienschiff St. Nikolaus kombiniert werden. Vom „Riesenbühlturm“ auf dem Riesenbühl (1097 m, nördlich des Dorfs Schluchsee) ist der größte Teil des Sees zu überblicken. Obwohl nicht so groß wie der Schluchsee, ist er wohl doch der bekanntere unter den Schwarzwaldseen. Am Nordufer des Sees liegt der gleichnamige Kurort, der Teil der Stadt Titisee-Neustadt ist und der auch von vielen Tagestouristen besucht wird. Schließlich liegen Freiburg, Straßburg oder auch Baden-Baden nicht weit entfernt. Der Titisee verdankt seine Entstehung dem Feldberggletscher. Der Ausfluss des Sees auf 840 m ü. NHN ist die Gutach die ab Neustadt den Namen Wutach trägt. Im nährstoffarmen Titisee finden sich große Raubfische wie Zander, Seeforellen und ein großer Bestand an Hechten, Schwarmfische wie Felchen, Rotaugen und Barsche sowie Karpfen. Diese Artenvielfalt wird durch Bachforellen, Saiblinge und Regenbogenforellen in den Mündungsbereichen der Bäche ergänzt. Das ist für den Naturfreund und Fischer überaus reizvoll, aber natürlich auch kulinarisch. Übrigens nicht nur für den Menschen, denn um den See sind auch viele Graureiher zu beobachten.
Text Redaktion/Textquelle: Wikipedia/Fotos: TI Schluchsee_Schwarzwald Tourismus, HTG_Schwarzwald Tourismus, Petra Herbrechtsmeier_pixelio.de

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Er ist nicht mehr der größte See Deutschlands, das ist inzwischen die Müritz, aber er blieb der drittgrößte Flächensee Europas. Immerhin so groß, dass man nicht von West nach Ost, also von Konstanz nach Bregenz zu schauen kann. Der See hat drei Anrainerstaaten: Deutschland, Schweiz und Österreich.

Die Region verfügt über eine ausgeprägte touristische Infrastruktur sowie ein Netz an Attraktionen und Ausflugszielen. Von übergeordneter Bedeutung sind dabei insbesondere die Städte Konstanz, Überlingen, Meersburg, Friedrichshafen und Lindau, aber auch der Rheinfall bei Schaffhausen, die Insel Mainau, die Wallfahrtskirche Birnau, Burgen und Schlösser wie Schloss Salem oder die Burg Meersburg, die gesamte Museenlandschaft, wie das Zeppelin Museum, das Dornier Museum, das Jüdische Museum Hohenems sowie die UNESCO-Welterbestätten Insel Reichenau und die prähistorischen Pfahlbauten in Unteruhldingen. Der See und seine Uferregionen verfügen über eine artenreiche Flora und Fauna, die durch mehrere Naturschutzgebiete gehegt und gepflegt wird. Obst vom Bodensee, Wein und Blumen, begünstigt durch das milde Klima, sind weitere Markenzeichen der Region. Jeder dritte deutsche Apfel kommt vom Bodensee.
Text: Redaktion/Foto(s): Stadt Konstanz, Pixelio/LouPe/Peter Wetzel/Siegbert Pinger

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Sommer, Sonne, Strand und Meer – nichts ist angenehmer, als die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Doch was Urlauber in vollen Zügen genießen, kann die Schutzfunktion der Haut ganz schön strapazieren. Damit die sommerliche Bräune nicht allzu schnell wieder verblasst, sollten Sie Ihre Haut vor und nach dem Sonnenbad besonders sorgfältig und intensiv pflegen.

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Mit dem Teint ist es wie mit der Liebe – je besser man ihn behandelt, umso länger bleibt er Ihnen erhalten. So ist es Kur pur für ihn, wenn Sie im Sommer so viel Zeit wie möglich am Meer oder in den Bergen verbringen.

Nirgendwo ist die Luft erholsamer. Außerdem zum unzähligsten Mal: Der beste Sonnenschutz ist der Verzicht auf ausgiebige Sonnenbäder. Wer trotzdem nicht auf Bräune verzichten möchte, trickst mit Bronze-Puder oder Selbstbräuner (hier). Die neuen Produkte bräunen nicht nur, sondern spenden zusätzlich Feuchtigkeit und pflegen mit angenehm duftenden Inhaltsstoffen. Vor Spaß oder Sport im Freien sollten Sie vor allem Ihre Stirn mit einem höheren Lichtschutzfaktor schützen. Sie ist nämlich der Lieblingsplatz von Pigmentflecken, weil sie die meiste Sonne abbekommt. Danach freut sich Ihr Teint über ein Après Soleil-Produkt fürs Gesicht. Es gibt verlorene Feuchtigkeit zurück und hilft bei leichtem Sonnenbrand. Erfrischend und regenerierend wirken auch Gesichtsmasken mit After-Sun- Wirkstoffen. Sie können wie ein Vlies über Gesicht und Augen gelegt und nach zehn Minuten wieder entfernt werden. Alternativ tut’s auch die bewährte Quarkmaske mit Minze, Kampfer oder Aloe Vera. Sie kühlt die Haut und verleiht ihr eine herrliche Frische. Denn eins ist klar: Bei heißen Affären verbrennt man sich nur...

Text: Veruschka Rechel/Foto(s): c_happyalex_123RF

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tl_files/badenmedien/2014/liveMAGAZIN 05-06-2014/Artikel/liveMAGAZIN Urlaub auf dem Wasser 01.jpgNichts geht über Urlaub auf dem Wasser. Vor allem, wenn man sein eigenes Boot hat – mit eigenen Schlafzimmern (Kojen) und Küche (Kombüse). Aber man sollte sein Boot beherrschen. Schließlich sagte eine alte Seglerweisheit nicht ohne Grund, dass über die Hälfte aller Segelboote sinkt, weil sie abbrennen. Kombüsen sind nämlich brandgefährlich, vor allem, weil die meisten Segelboote aus Plastik sind. Schiffchenversenken ist zwar ein tolles Spiel, doch nicht für Segel- oder Motorboote.

So legte sich bei einer Kanaltour in Frankreich ein Hausboot fahrend neben uns. Man wollte sich unterhalten, also tuckerten wir nebeneinander her. Da aber der Hausboot-Kapitän nicht auf die Richtung achtete, während er sei Abenteuer erzählte, rammte er das steinige Kanalufer. Die Folge: Er ging ganz langsam mit seinem kompletten Schiff unter. Das heißt nicht ganz, denn seine Gattin und er selbst standen am Schluss auf dem Dach des Bootes und sahen sich entgeistert um: nichts als Kanalwasser, und sie selbst bis zu den Knöcheln drin. Kanäle sind meist nur um die zwei Meter tief, aber man sollte sich vorsichtshalber nicht darauf verlassen.

Wen es also aufs Wasser drängt, der sollte ein Mindestmaß an Wissen und ein Höchstmaß an Konzentration mit sich bringen, jedenfalls am Anfang. Segeln ist nicht schwer, Motorbootfahren auch nicht. Aber man braucht halt immer genug Wasser unterm Kiel und Diesel im Tank, um nicht liegen zu bleiben. Deshalb: Tankfüllung vor der Abfahrt kontrollieren (Tankstellen an Kanälen sind eher selten). Und wer zu spät im Jahr Hausboot fährt, braucht Mückenspray. Denn: Schnaken mögen stehende Gewässer...
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Schon gut, es gibt fast in jedem Winter jene Tage, an denen alle Leute glauben, sie hätten schon Schneeglöckchen gesehen. Das ja. Aber dann kommt halt wieder Schnee und Schneematsch und Wetter, bei dem die Nase tropft. Und plötzlich gefriert wieder alles – es war eben doch nichts mit Schneeglöckchen, selbst wenn sie unter dem Schnee weiter vor sich hinblühen.

Doch dann, einige Zeit später, ändert sich über Nacht alles. Man weiß es nicht genau, der Termin ist ja auch nicht angesagt. Die Luft ist wie ausgetauscht, der Himmel gibt an und brüstet sich mit einer porzellanblauen Farbe, und überhaupt: die Erde duftet wieder. Man hatte es fast vergessen. Die Stimmung ändert sich. Nachbarn stehen in ihren Gärten, vertikutieren ihre verfilzten Rasenflächen und wirken irgendwie fröhlich. Nicht nur das. Wanderer grüßen sich wieder. Und plötzlich sieht man es auch. Die Bäume schimmern hellgrün vor dem blauen Himmel. Dort, wo bisher nur gefrorenes Geäst war, hat der milde Wind einen Hauch Farbe gesetzt.

Es ist alles sehr plötzlich geschehen, über Nacht. Wenn jetzt noch mal Nachtfröste drohen, dann betrifft das Obstbäume, sagt das Radio. Die Stimmung bleibt. Und die restlichen Schneeglöckchen wirken zwischen all den knallbunten Krokussen irgendwie winterlich eingestaubt und abgestanden.

Text: Hannes Elster

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Kaum lässt sich die Sonne am Himmel blicken, haben wir prompt Lust auf eine kleine Auszeit im Grünen, z.B. auf ein Picknick. Was genau ist das eigentlich? Das Wort stammt aus dem Französischen und heißt soviel wie „Schnapp dir eine Kleinigkeit!“.

Und zwar draußen im Freien, meistens mit mehreren Leuten, oft verbunden mit einem Ausflug. Als Sommervergnügen entdeckte der französische Adel bereits im 17. Jahrhundert das Essen unter freiem Himmel. Noch populärer wurde es durch die englische Queen Viktoria, die am liebsten im Freien speiste.
Ob am Straßenrand, auf dem Wasser, bei einer Radtour oder einfach nur nachmittags im Park – ein Picknick ist wie ein Kurzurlaub und versprüht ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit des Seins. Warum es gerade im Freien so gut schmeckt? Weil frische Luft, Sauerstoff und die Aromen der Natur besonders große Lust auf Essen machen. Außerdem verbraucht man bei der Bewegung im Freien mehr Energie, was ebenfalls appetitanregend wirkt. Wenn Sie sich also ein entsprechendes Plätzchen zum Picknicken ausgesucht haben (z.B. unter www.dein-grillplatz.de), packen Sie alles zusammen, was die Stunden oder den ganzen Tag im Freien richtig schön macht. Dazu gehört in allererster Linie eine Decke fürs bequeme Liegen im Gras. Da der Boden noch kühl sein kann, sind zusätzliche Iso-Matten unter Wolldecken ratsam. Sie halten Feuchtigkeit und Kälte ab. Ideal sind natürlich spezielle Picknickdecken aus zwei Lagen – einer isolierenden und einer kuschelig weichen. Kissen machen das Sitzen auf der Decke noch bequemer – vielleicht haben ja noch einige, kleine Platz in Ihrem Ausflugsgepäck. Dann kommt alles für das leibliche Wohl. Geschirr, Besteck und Gläser fürs Picknick müssen viele Kriterien erfüllen: Sie sollen leicht sein, um das Ausflugsgepäck nicht unnötig zu belasten, trotzdem robust und transportfähig sein, eventuell noch edel aussehen und am besten – aus Umweltschutzgründen – wiederverwendbar sein. Ideal sind Besteck, Geschirr und Gläser aus strapazierfähigem Kunststoff, zum Beispiel aus Melamin. Die federleichten und spülbaren Utensilien gibt es in frischen Farben und Designs, sogar als Wein- oder Sektgläser. Für Profi-Picknicker gibt es natürlich Picknick-Körbe in unterschiedlichen Größen und Ausstattungen, die je nach Anspruch sogar mit Porzellan- oder Kunststofftellern, Gläsern, Bechern und Besteck ausgestattet sind. Es ist einfach, wie bei so vielem, nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch des Geldbeutels.
Text: Veruschka Rechel

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Auch, wenn Hermann Hesse meint: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, basieren die Frühlingsgefühle mehr auf einem psychologischen Faktor. Erwacht die Natur, erwacht ebenso der Mensch – als Teil der Natur. Ansonsten sind Frühlingsgefühle ein Relikt aus der Zeit, in der es in bei uns noch richtige Dunkelheit gab. Seit das nicht mehr der Fall ist, stellen sich die Hormone kaum noch um und das für die Frühlingsgefühle verantwortliche Melatonin wird durch das im Winter verfügbare künstliche Licht genauso angeregt. Aus diesem Grund ist für den modernen Menschen zumindest hormonell immer Frühling.

Viele glauben (oder hoffen), dass vor allem im Frühling die Sexualhormone verrückt spielen und wir uns deshalb verlieben. Ebenfalls ein Ammenmärchen. Unsere Hormone sind seit Millionen von Jahren reguliert. Deshalb haben sie auch nicht das Geringste mit Verliebtsein zu tun. Der Beweis sind andere Länder wie am Äquator, die überhaupt keinen Frühling kennen. Dort verliebt man sich trotzdem. Einleuchtend dagegen ist die These, dass sich die europäische Kultur so schnell entwickeln konnte, weil wir verschiedene Jahreszeiten haben. Diese sind zwangsläufig ein anregendes Element für „kulturelle“ Leistungen wie Vorratshaltung für Herbst und Winter oder der Bau wetterfester Häuser gegen Kälte und Schnee. Woanders reichen Strohhütten gegen den Regen...
Text: Veruschka Rechel

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Normalerweise schlägt das Herz bei erwachsenen, gesunden Menschen 60- bis 80-mal in der Minute. Geschlecht, Alter, Sportlichkeit und Gesundheitszustand beeinflussen diesen Pulsschlag, also die Herzfrequenz. Umgekehrt hat diese auch Einfluss auf das Wohlergehen. Schlägt beispielsweise das Herz dauerhaft zu schnell, kann es dadurch stark belastet werden. Besonders gefährlich kann das für Menschen sein, die bereits unter einer Herzschwäche (medizinisch: Herzinsuffizienz) leiden. Bei ihnen steigt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse – etwa einen Infarkt – deutlich an, wenn ein überhöhter Ruhepuls das geschwächte Organ zusätzlich strapaziert.

Genussgifte möglichst meiden

Da das Risiko für Herzerkrankungen mit dem Alter größer wird, sollten besonders Senioren ihre Pulsfrequenz im Auge behalten und nach Möglichkeit den Ruhepuls senken. Der Kardiologe Dr. med. Norbert Smetak, Schirmherr der „Initiative Pulsgesund“, rät in diesem Zusammenhang zu einer gesunden Lebensweise, die ein maßvolles Genießen von Genussgiften wie Alkohol, Stressvermeidung sowie regelmäßigen Ausdauersport einschließe. Durch diese Bausteine könne eine Behandlung mit Medikamenten wirksam unterstützt werden.

Fit mit Ausdauertraining
Ausdauerdisziplinen wie Jogging, Nordic Walking, Schwimmen oder Radeln sind nach Aussage des Facharztes besonders empfehlenswert. Regelmäßige Bewegung führt zu einem niedrigeren Ruhepuls, kräftigt die Herzmuskulatur und erhöht das Schlagvolumen. Das Herz muss sich weniger anstrengen und wird auch selbst besser mit Blut und damit mit Sauerstoff versorgt. Mit Ausdauersport kann man im Prinzip in jedem Alter beginnen. Die Wahl der Sportart sollte man dabei vor allem von den persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten abhängig machen, denn nur, wenn einem die Sache auch Spaß macht und nicht zu aufwendig ist, bleibt man langfristig dabei.

Erst zum Arzt
Sporteinsteiger mit Herzproblemen sollten ihren Arzt befragen, bevor sie loslegen. Dieser kann Risiken einschätzen und ein geeignetes Trainingspensum empfehlen. Wichtig ist es in jedem Fall, sich gerade am Anfang nicht zu übernehmen, denn viel hilft nicht viel, wie auch eine dänische Studie ergab: Danach hatten Jogger die größten gesundheitlichen Vorteile, wenn sie nicht mehr als dreimal die Woche und dabei zusammen höchstens 2,4 Stunden liefen. Ein umfangreicheres Training war nicht besser, sondern führte sogar zu einem erhöhten Gesundheitsrisiko.

Ruhepuls medikamentös senken
Wenn sich ein erhöhter Ruhepuls durch Bewegung und gesunde Lebensführung allein nicht senken lässt, muss er medikamentös eingestellt werden. Dazu gibt es nach Angaben von Norbert Smetak neben den zusätzlich blutdrucksenkend wirkenden Beta-Blockern und Calcium-Antagonisten auch den speziellen Wirkstoff Ivabradin, der nur den Puls, aber nicht den Blutdruck senkt. Dieser wirke, so Smetak, unmittelbar auf den körperinternen Herzschrittmacher, den Sinusknoten. Deshalb werde er momentan als einziger Wirkstoff zur reinen Senkung des Pulses verwendet – auch nach den aktualisierten ESC-Leitlinien zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz. Zur Aufnahme in diese Leitlinien trug das Ergebnis der sogenannten SHIFT-Studie mit über 6.500 Patienten bei.
Text: djd/pulsgesund.de/Foto(s):123RF

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ES GRÜNT SO GRÜN

Überall grünt und blüht es, Frühlingsduft liegt in der Luft. Vögel zwitschern im Park, in den Straßencafés turteln verliebte Pärchen. Die ersten warmen Sonnenstrahlen versetzen Mensch und Tier jedes Jahr von Neuem in einen körperlichen Ausnahmezustand. Frühlingsgefühle – die Wissenschaft findet dafür nur schwer eine allgemein gültige Erklärung. Trotzdem ist es da – dieses himmlisch schöne Phänomen. Genießen Sie es einfach!