Staub zu Staub

Kriminalroman

Felix Weber serviert uns keine leichte Kost, keinen smarten Krimi. Und das nicht nur, weil die Wechsel zwischen den Orten und den Zeiten in denen die Handlung spielt. Immer nachdrücklicher wird dem Leser der Wahnsinn des Krieges bewusst, der die Menschen in eine schier ausweglose Verzweiflung treibt.

Niederlande, 1949: Der ehemalige Widerstandskämpfer Siem Coburg lebt nach dem Krieg und dem tragischen Verlust seiner großen Liebe zurückgezogen und als gebrochener Mann auf einem Hausboot. Erst als ihn der alte Bauer Tammens bittet, den Tod seines Enkels Siebold aufzuklären, kehrt Coburg in die Stadt zurück. Der Siebzehnjährige starb unter mysteriösen Umständen in einem katholischen Heim für geistig behinderte Kinder, und sein Großvater ist sicher, dass mehr dahintersteckt, als die Heimleiter ihn glauben machen wollen.

Verlag: Penguin, ISBN 978-3-328-10499-5

 

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